Mähroboter-Vergleich

Mähroboter mit Begrenzungskabel: 12 Rasenroboter im Test

Mähroboter mit Begrenzungskabel arbeiten zuverlässig. Doch zwei Geräte in unserem "Mähroboter mit Draht"-Test zusammen mit dem TÜV Rheinland bestanden den Sicherheitstest nicht. Zusätzlich hatten einige Roboter Schwierigkeiten mit Unebenheiten.

Video Platzhalter
Video: Xcel Production

Zuverlässig, aber teuer: Unser Testsieger von Husqvarna arbeitet fast ohne Störungen, lässt sich leicht programmieren und bedienen und mit zahlreichen Einstellungen perfekt an den jeweiligen Garten anpassen. Dabei kann dieser Mähroboter mit Draht sowohl direkt am Gerät als auch mit der zugehörigen App programmiert werden, wobei ein Zahlenfeld am Mäher eine komfortable Vorwahl der Aktivzeiten ermöglicht.

Diese Marken haben wir getestet:

Black & Decker, Bosch, Einhell, Gardena, Greenworks, Honda, Husqvarna, Powerworks, Scheppach, Stihl, Worx, Yard Force

Im Mähroboter-Test traten insgesamt 12 Mähroboter mit Draht gegeneinander an. Im Vergleich konnten wir einmal die Bestnote "sehr gut" vergeben, sieben Mal die Note "gut" und ein "befriedigend". Leider mussten wir zwei Mähroboter auch mit einem "mangelhaft" bewerten. Übrigens: Wir haben uns auch die Apps zur Programmierung der Mähroboter angesehen. Hierbei konnten fast alle Hersteller mit einem "gut" abschneiden. Einmal gab es hier sogar ein "sehr gut" und ein weiteres Mal immerhin ein "befriedigend".

Mähroboter: Mit oder ohne Draht?

Unser Vergleichstest der Mähroboter mit Draht ist nach wie vor aktuell. Die Hersteller haben die Technologie jedoch weiterentwickelt, sodass es nun auch Mähroboter ohne Begrenzungskabel gibt. Wenn Sie sich also das Verlegen des Kabels gerne sparen möchten, finden Sie in unserem großen Praxistest aus März 2025 vielleicht ein passendes Gerät für Ihren Garten.

Für welche Art Mähroboter sollten Sie sich entscheiden? Das hängt vor allem von der Fläche ab, die gemäht werden soll. Mähroboter mit Begrenzungskabel können im Schnitt etwa 500 m² Fläche bewältigen, einige Modelle auch bis zu 800, während die drahtlosen Modelle im Schnitt 1.000 m² mähen, teilweise bis zu 2.000.

Ein weiterer deutlicher Unterschied besteht im Preis, etwa 1.000 € mehr kann man für ein Modell ohne Kabel einplanen.

Wer lediglich einen kleinen Garten bis zu 500 m² besitzt, ist daher auch nach wie vor mit einem Mähroboter mit Draht gut beraten. Die teuren Modelle ohne Draht sind vor allem für große Gärten interessant oder für Gärtner, die sich besonders für die neue Technologie interessieren.

Mähroboter-Test
Im Mähroboter-Test traten insgesamt 12 Rasenmäher gegeneinander an. Foto: sidm

Welcher Mähroboter mit Draht ist der beste?

Der beste Mähroboter aus dem Test muss nicht zwingend auch für Ihre Ansprüche der beste Mähroboter sein: Vor allem die Größe der Rasenfläche und die Geländeform sollten Sie beim Vergleich der getesteten Mähroboter berücksichtigen.

Gut die Hälfte der getesteten Mähroboter ist auch für naturnahe Gärten mit kleineren Unebenheiten und nicht optimal gepflegten Randflächen geeignet.

Testsieger
1
Husqvarna Automower 305 Granitgrau 39 Messer Neueste Software
Husqvarna Automower 305 Granitgrau 39 Messer Neueste Software
Empfehlung der Redaktion
2
Stihl Mähroboter Modell RMI 422 bis zu 800 qm.
Stihl Mähroboter Modell RMI 422 bis zu 800 qm.
Gute Alternative
3
Gardena Mähroboter SILENO city 600
Gardena Mähroboter SILENO city 600
Preistipp
4
Worx Landroid M500 Plus
Worx Landroid M500 Plus
Gute Alternative
5
Honda Mimo Live HRM 40E
Honda Mimo Live HRM 40E
Gute Alternative
6
Bosch Indego S+ 500
Bosch Indego S+ 500
Gute Alternative
7
Scheppach Robo Cut L500
Scheppach Robo Cut L500
Gute Alternative
8
Einhell Mähroboter FREELEXO 500 LCD BT+ Power X-Change
Einhell Mähroboter FREELEXO 500 LCD BT+ Power X-Change
9
Yardforce Compact 400RiS/YG
Yardforce Compact 400RiS/YG
10
Black&Decker BCRMW 121-QW
Black&Decker BCRMW 121-QW
Unsere Bewertung
4,6 /5
Unsere Bewertung
4,5 /5
Unsere Bewertung
4,4 /5
Unsere Bewertung
4,4 /5
Unsere Bewertung
4,2 /5
Unsere Bewertung
4,1 /5
Unsere Bewertung
4,0 /5
Unsere Bewertung
3,8 /5
Unsere Bewertung
3,6 /5
Unsere Bewertung
3,5 /5

Auch die übrigen getesteten Mähroboter für kleinere Flächen bis etwa 400 Quadratmeter sind zuverlässig zu betreiben – solange die Rasenfläche relativ ebenmäßig ist und klar definierte Konturen aufweist.

Dabei sind auch Steigungen kein Problem – die meisten Geräte in unserem Test mähen bis zu einer Neigung von etwa 35 Prozent, was einem Steigungswinkel von knapp 20° entspricht. Dabei sollte allerdings der Rand des zu pflegenden Bereichs weniger geneigt sein, damit der Roboter bei nassem Gras nicht nach außerhalb des Mähbereich rutschen kann – was zu einer Störung im Mähbetrieb führen könnte.

Der Mähroboter-Testsieger: Husqvarna 305

Sehr einfach bedienbar und störungsfrei arbeitete der Mähroboter 305 von Husqvarna. Er mäht den Garten effizient nach dem Zufallsprinzip und erreichte im Test eine mögliche Steigung von 45 Prozent am Hang, was einem Steigungswinkel von knapp 24° entpspricht. Mit 40 dB/A auf zwei Meter Abstand arbeitet der Mähroboter auch besonders leise.

Testsieger
Husqvarna Automower 305 Granitgrau 39 Messer Neueste Software
Husqvarna Automower 305 Granitgrau 39 Messer Neueste Software
Unsere Bewertung:
4,6 /5

Das ist uns im Praxistest aufgefallen

Unsere 12 Mähroboter mit Draht haben wir zusammen mit dem TÜV Rheinland gründlich getestet. Dabei sind uns einige positive Eigenschaften aufgefallen, allerdings auch einige negative Eigenschaften der Robomäher.

Posititv aufgefallen im Mähroboter-Praxistest

  • Einfach: Meist wird die Schnitthöhe per Stellrad vorgewählt.

  • Auffällig: Bei Stihl fallen die Hinweise oben auf dem Gerät sofort auf.

  • Schloss: Bei Greenworks verhindert ein Schlüssel unbeabsichtigten Betrieb.

  • Wechsel: Der Einhell-Roboter arbeitet mit einem Werkzeugakku des Herstellers.

Das Begrenzungskabel für die Mähroboter zu verlegen, ist nicht schwer. Eine Anleitung und nützliche Tipps haben wir hier einmal zusammengefasst:

Negativ aufgefallen im Mähroboter-Praxistest

  • Verletzt: Kleine Igel werden von fast allen Robotern überfahren.

  • Erdarbeit: Einige Mäher schalten bei Blockaden verzögert ab.

  • Übersehen: Bei Bosch sind Sicherheits-Piktogramme kaum erkennbar.

  • An-Aus: Mehr kann beim Roboter von Greenworks nicht am Bedienpaneel vorgewählt werden. Die App ist zwingend erforderlich.

Mähroboter: Worauf achten?

Um die Ergebnisse des Mähroboter-Vergleichs vergleichbar zu halten, haben die Prüfer strenge Test-Kriterien aufgestellt: Es musste eine jeweils gleiche Rasen-Testfläche mit definierten Hindernissen und Begrenzungen gemäht werden, um den direkten Vergleich der Geräte zu ermöglichen. Natürlich floss in die Bewertung des besten Mähroboters auch das Mähbild nach definierter Zeit in das Testergebnis ein.

Testkriterien Mähroboter-Test

Installation

Wir haben bewertet, wie gut die Vorarbeiten bei der Verlegung des bei allen getesteten Geräten nötigen Leitdrahts beschrieben und bebildert werden und wie kompliziert der Vorgang bis zum ersten Mähen ist. Falls das Gerät nur sinnvoll mit einer App genutzt werden kann, haben wir auch deren Einbindung einbezogen.

Programmierung

Hier wurde vor allem bewertet, wie gut die Arbeitszeit des Roboters vorgewählt und verändert werden kann.

Praxistest

Alle Mähroboter wurden für eine direkte Vergleichbarkeit im selben Garten unter realen Bedingungen über mehrere Wochen getestet. Wichtige Kriterien waren dabei die Abdeckung der Mähfläche, Zuverlässigkeit des Betriebs und das Verhalten bei Störungen.

Mähen am Hang

Mit Hilfe einer mit Teppich belegten neigbaren Ebene haben wir eine Steigung simuliert und das Verhalten der Mäher beobachtet.

Sicherheit

Die Geräte wurden nach Norm DIN EN 50636-2-107:2022-08 vom TÜV Rheinland mit Dummy-Extremitäten statisch geprüft und auf einer definierten Fläche mit einem Dummy „kniendes Kind“ im Mähbetrieb getestet. Außerdem haben wir in Rücksprache und auf Empfehlung des Naturschutzbunds Deutschland (Nabu) eine Igel-Simulation mit zwei verschieden großen Igel-Attrappen (erwachsener Igel 1000 g und Nachwuchs-Igel 400 g) vorgenommen und die Ergebnisse bewertet. Diese „Igel-Prüfung“ mussten die Geräte unter realistischen Bedingungen auf Rasen bestehen.

Im großen Mähroboter-Test haben wir 12 Rasenmähroboter mit Draht getestet. Nicht alle konnten unsere Tester überzeugen. Neben dem bereits vorgestellten Testsieger, finden Sie hier nun die weiteren getesteten Modelle.

Unsere Empfehlung: Stihl RMI 422

Der Stihl RMI 422 ist unsere persönliche Empfehlung der Redaktion. Er steht dem Testsieger von Husqvarna kaum nach, lediglich die Programmierung ist aufwendiger.

Empfehlung der Redaktion
Stihl Mähroboter Modell RMI 422 bis zu 800 qm.
Stihl Mähroboter Modell RMI 422 bis zu 800 qm.
Unsere Bewertung:
4,5 /5

Gardena Smart Sileno City

Der Gardena Smart Sileno liefert gute Mähergebnisse, verliert jedoch ebenfalls entscheidende Punkte bei der Programmierung, da er nicht über einfach zu bedienende Zifferntasten verfügt.

Gute Alternative
Gardena Mähroboter SILENO city 600
Gardena Mähroboter SILENO city 600
Unsere Bewertung:
4,4 /5

Preistipp: Worx Landroid M 500Plus

Der Worx Landroid M 500Plus liefert gute Ergebnisse, ist aber teils mehrere hundert Euro günstiger als die drei etwas besser abschneidenden Modelle, daher ist er unser Preistipp.

Preistipp
Worx Landroid M500 Plus
Worx Landroid M500 Plus
Unsere Bewertung:
4,4 /5

Honda Mimo Live HRM 40E

Der Honda Mimo Live HRM 40E liefert besonders gute Mähergebnisse, da er nicht nach dem Zufallsprinzip mäht, sondern in sehr effizienten Bahnen. Leider fährt er sich auch häufig an Unebenheiten fest, was ein manuelles Eingreifen erforderlich macht.

Gute Alternative
Honda Mimo Live HRM 40E
Honda Mimo Live HRM 40E
Unsere Bewertung:
4,2 /5

Bosch Indego S+ 500

Der Bosch Indego S+ 500 hat ähnliche Vor- und Nachteile wie das Gerät von Honda: Er mäht besonders effizient in Bahnen, fährt sich allerdings auch häufig an Unebenheiten fest, was ein häufiges Eingreifen erforderlich macht.

Gute Alternative
Bosch Indego S+ 500
Bosch Indego S+ 500
Unsere Bewertung:
4,1 /5

Scheppach Robo Cut L500

Der Scheppach Robo Cut L500 liefert gute Ergebnisse, ist allerdings nur mit der dazugehörigen App sinnvoll zu betreiben, da sich nur darüber die Mähzeiten einstellen lassen.

Gute Alternative
Scheppach Robo Cut L500
Scheppach Robo Cut L500
Unsere Bewertung:
4,0 /5

Einhell Freelexo 500 LCD BT+

Der Einhell Freelexo 500 LCD BT+ mäht ordentlich und ist besonders einfach bedienbar, fährt sich auf Unebenheiten jedoch schnell fest.

Gute Alternative
Einhell Mähroboter FREELEXO 500 LCD BT+ Power X-Change
Einhell Mähroboter FREELEXO 500 LCD BT+ Power X-Change
Unsere Bewertung:
3,8 /5

Yardforce Compact 400RiS/YG

Der Yardforce Compact 400RiS/YG ist ein solides Gerät, dass jedoch ein paar Schwächen aufweist. So fährt es sich sehr häufig fest, was ein manuelles Eingreifen erforderlich macht. Außerdem ist eine Änderung der Mähzeiten nur in der App möglich.

Yardforce Compact 400RiS/YG
Yardforce Compact 400RiS/YG
Unsere Bewertung:
3,6 /5

Black&Decker BCRMW 121-QW

Der Black&Decker BCRMW 121-QW liefert ordentliche Mähergebnisse, ist jedoch nur auf ebenem Gelände und mithilfe der App sinnvoll nutzbar.

Black&Decker BCRMW 121-QW
Black&Decker BCRMW 121-QW
Unsere Bewertung:
3,5 /5

Aktuellen Mähroboter-Test herunterladen

Sie wollen nun wissen, welchem Mähroboter Sie kaufen sollen? Dann laden Sie sich unseren kostenlosen Mähroboter-Test herunter. Dort haben wir Ihnen alle Test-Ergebnisse in einer übersichtlichen Tabelle zusammengestellt. Die Tabelle mit allen detaillierten Prüf-Ergebnissen zum Mähroboter-Test 03/2023 finden Sie hier als Download >>

Mähroboter-Vergleich 2023

Umfang: 8 Seiten - kostenlos!

PDF herunterladen >> (1.5 MB)
Mähroboter auf einer Wiese
Foto: sidm

Letztes Update: 27. März 2025

Bei der zuletzt vorgenommenen Aktualisierung (27.03.2025) wurde der Test auf Vollständigkeit geprüft und die Verfügbarkeit der empfohlenen Produkte sichergestellt und bei Bedarf aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

Mähroboter-Apps im Vergleich

Wer einen Mähroboter per App bedienen will, sollte vor dem Kauf die Voraussetzungen klären: Bei Bosch und Honda ist ein guter Handyempfang im Garten nötig, bei Yardforce muss der Roboter auf ein WLAN-Netzwerk zugreifen können.

Bei Gardena muss die mitgelieferte Smarthome-Box mit dem heimischen Netzwerk verbunden werden – das ist per Netzwerkleitung oder WLAN möglich. Die Box kommuniziert dann über ein eigenes Funknetz – sie sollte also in Gartennähe aufgestellt werden.

Mähroboter-Apps

Anbieter

Name der App

Gardena

Gardena

Husqvarna

Automower Connect

Bosch

Indego Connect

Honda

Mii-Monitor

Greenworks

Greenworks

Powerworks

Powerworks

Worx

Landroid

Yardforce

Cloud Hawk

Einhell

Einhell Connect

Scheppach

Robotic-Mower Connect

Black&Decker

B+D Robot Mower

Funksystem

intern (Gateway)

Bluetooth

GSM (Handynetz)

GSM (Handynetz)

Bluetooth

Bluetooth

WLAN / Bluetooth

WLAN

Bluetooth

WLAN / Bluetooth

Bluetooth

Verfügbar für Apple / Android

ja / ja

ja / ja

ja / ja

ja / ja

ja / ja

ja / ja

ja / ja

ja / ja

ja / ja

ja / ja

ja / ja

Für Betrieb nötig (ja/nein)

nein

nein

nein

nein

ja

ja

nein

ja

nein

ja

ja

Für bestimmte Funktionen nötig

ja (Update)

ja (Statistik, Wartung)

ja (Update)

ja (Update)

ja

ja

ja (Update)

ja

ja (Update)

ja

ja

Registrierung nötig (ja/nein)

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Zubehör / Besonderheit

Gateway

/

Handynetz nötig

Handynetz nötig

/

/

WLAN nötig

/

/

/

/

Note

sehr gut (1,4)

gut (1,7)

gut (1,8)

gut (1,8)

gut (1,9)

gut (1,9)

gut (1,9)

gut (1,9)

gut (2,0)

gut (2,2)

befriedigend (2,6)

Fazit

App mit umfassenden Funktionen zur Gerätesteuerung

Technisch tiefgehende Einstellungen zum Betrieb möglich

Handyempfang im Garten erforderlich, umfangreiche Funktionen

Handyempfang im Garten erforderlich, umfangreiche Funktionen

Komfortabel nutzbare App zur Gerätesteuerung

Komfortabel nutzbare App zur Gerätesteuerung

Komfortabel nutzbare App zur Gerätesteuerung

WLAN im Garten erforderlich, umfangreiche Funktionen

Komfortabel nutzbare App zru Gerätesteuerung

Komfortabel nutzbare App zur Gerätesteuerung

Nur Basisfunktionen, keine genaue Angabe bei Fehlern

Die Geräte mit Bluetooth-Anbindung funktionieren unabhängig vom Internet und benötigen nur einen Stromanschluss.

Alle Apps ließen sich recht einfach installieren und komfortabel nutzen – allerdings ist es immer nötig, sich beim Anbieter anzumelden und eine Mailadresse anzugeben.

Wie verlegt man den Begrenzungsdraht für den Mähroboter?

Zwar ist es einfach, den Arbeitsbereich des Roboters mit dem meist mitgelieferten Draht entlang des Rasenrands zu markieren, doch schnell kommt es zu Fehlern, wenn zum Beispiel in der Fläche stehende Bäume ausgespart werden sollen – ein versehentlich über Kreuz verlegter Draht führt später zu unsauber gepflegten Randbereichen. Bei der Erstinstallation zeigte sich im aktuellen Mähroboter-Test sehr schnell, wie weit die entsprechende Gebrauchsanleitung auch Laien sowohl die Arbeitsweise als auch typische Fallstricke bei der Verlegung des Begrenzungsdrahts näherbringen kann.

Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt Anleitung, um ein Begrenzungskabel zu verlegen:

Wollen Sie erstmalig den Begrenzungsdraht für Ihren Mähroboter verlegen, sollten Sie sich vor Beginn der Arbeiten etwas näher mit der Dokumentation ihres Geräts beschäftigen und anhand einer Skizze festlegen, an welcher Stelle und in welcher Ausrichtung die Basisstation des Geräts am besten aufgestellt werden soll. Bei geteilten und großen Rasenflächen oder verwinkelten Grundstücken sollte außerdem geklärt werden, ob eventuell mehrere getrennte Mähbereiche abgesteckt werden sollten und wie der Roboter diese dann später erreichen kann. Einige Geräte erlauben es, Nebenflächen ohne Verbindung zur Hauptrasenfläche zu bearbeiten, bei anderen ist hierfür zusätzliche Technik nötig.

So ist es zum Beispiel auch sinnoll, Mähinseln für Wildblumen zu schaffen, um den Insekten in Ihrem Garten einen schönen Lebensraum zu schaffen:

Generell bewährt es sich, den Begrenzungsdraht vorerst nur provisorisch mit den eigelegten Rasenhaken zu fixieren, denn bei den ersten Mähversuchen kann sich noch herausstellen, dass Ecken oder Engstellen nicht optimal erreicht werden, dann können kleine Korrekturen im Drahtverlauf Besserung bringen. Erst nach einigen Wochen Praxisbetrieb sollten Sie dann den Draht möglichst bündig zur Grasnarbe befestigen, damit er nach der ersten Mähsaison eingewachsen ist. Alternativ ist es bei allen Geräten möglich, den Draht im Rasen in einigen Zentimetern Tiefe zu versenken, um Beschädigungen zum Beispiel beim Vertikutieren der Fläche auszuschließen.

Wie wichtig ein lückenlos verlegter Begrenzungsdraht ist, zeigte ein Mähroboter, der bei unserem Vergleichs-Test in 2013 ausgebüxt ist: Dieser Rasenroboter kann gefährlich werden! Denn der Roboter kann außerhalb des Begrenzungsdrahts geraten und fährt dann mit eingeschaltetem Mähwerk unkontrolliert weiter.

Wie sicher sind Mähroboter?

Leider gibt es noch immer Diskussionen über die Sicherheit von Mährobotern. So schalteten zwei Mähroboter das Messer beim TÜV-Check unter Laborbedingungen nicht rechtzeitig ab, fast alle getesteten Roboter sind zudem ein Risiko für nicht ausgewachsene Igel – so legt es unser "Igel-Test" nahe, den wir nach Rücksprache mit dem Nabu vorgenommen haben. Dabei haben wir zwei mit Sand gefüllte Igel-Dummys vor den mähenden Geräten auf dem Rasen platziert und das Verhalten der Roboter beobachtet. Fast immer wurde der Nachwuchs-Igel (Körpergewicht rund 400 Gramm) überfahren und verletzt, den erwachsenen Igel (1000 Gramm) überfuhr immerhin nur ein Roboter.

Unsere Empfehlung: Programmieren Sie die Mähaktivität der Geräte generell nur für Tageslicht – nachtaktive Tiere werden dann geschont. Halten Sie außerdem Kinder und Tiere vom Arbeitsbereich fern!

Was Sie sonst noch tun können, um den Igeln das Leben leichter zu machen, erfahren Sie in folgendem Artikel:

Weitere interessante Fragen zum Thema "Mähroboter" haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Ob sich ein Rasenroboter lohnt oder nicht, hängt nicht nur von seinem Kaufpreis ab, sondern auch von Ihrem persönlichen Komfort-Gewinn! Die neue Freiheit am Wochenende kostet im Schnitt soviel wie ein Premium-Benzinmäher. Dafür dürfen Sie aber auch nahezu perfekte Pflege erwarten: Mähroboter kürzen das Gras viel regelmäßiger, als Sie es mit einem herkömmlichen Mäher tun würden – der Rasen ist daher stets perfekt geschnitten und mit dem wie beim Mulchen sehr feinen Schnittgut auch gut gedüngt.

Der Preis ist oft davon abhängig wie leistungsstark und groß der Mähroboter ist. Kleinere und einfachere Modelle gibt es bereits für wenige Hundert Euro. Größere Geräte mit einer großen Schnittbreite können auch mehrere Tausend Euro kosten. Die Preisspanne bei Mährobotern liegt daher bei ungefähr 350 bis 2.000 Euro.

In unserem Rasenroboter-Test haben wir uns an ähnlichen Preisen orientiert. Der günstigste Preis lag hier zum Zeitpunkt des Tests bei 300 Euro, der teuerste Roboter kostete 1.380 Euro.

Auf großen Flachen spielen Mähroboter ihre Stärke aus, die ein breites Schneidwerk und eine hohe Akku-Kapazität haben. In unserem Test der Mähroboter mit Draht stach hier vor allem der Stihl RMI 422 hervor. Er verfügt über eine Flächenleistung bis zu 800 Quadratmeter.

Ja, wenn er regelmäßig fährt und nicht nur am Wochenende. Der Mähroboter sollte den Rasen kontinuierlich (immer nur ein bisschen) kürzen, damit der Grasschnitt als Mulch zwischen die Halme rieseln kann. Seltenes Mähen von hohem Gras (wie nach dem Urlaub) sollten Sie weiterhin mit einem klassischen Rasenmäher erledigen.

Die Flächenleistung Ihres Mähroboters berechnet sich nicht nur danach, wieviel Quadratmeter der Mähroboter pro Stunde schafft, sondern auch anhand der Beschaffenheit Ihres Gartens. Muss der Mähroboter oft wenden, weil er an den Begrenzungsdraht stößt, fährt er sich oft fest oder muss er einen Hang bewältigen, mindert das seine Leistung.

Die getesteten Mähroboter für kleinere Flächen bis etwa 400 Quadratmeter sind zuverlässig zu betreiben – solange die Rasenfläche relativ ebenmäßig ist und klar definierte Konturen aufweist.

Dabei sind auch Steigungen kein Problem – die meisten Geräte in unserem Test mähen bis zu einer Neigung von etwa 45 Prozent, was einem Steigungswinkel von knapp 20° entspricht. Dabei sollte allerdings der Rand des zu pflegenden Bereichs weniger geneigt sein, damit der Roboter bei nassem Gras nicht nach außerhalb des Mähbereichs rutschen kann – was dann zu einer Störung im Mähbetrieb führen könnte.

Die meisten Mähroboter mähen zick-zack nach dem Zufallsprinzip. Suchen Sie einen Mähroboter, der gerade, parallele Bahnen mäht, haben Sie nur bei wenigen Herstellern Erfolg. Der Bosch Indego und der Miimo 300 von Honda waren in einem älteren Vergleich die einzigen Rasenmäher-Roboter, die die Rasenfläche planmäßig und in Bahnen bearbeiten – daher müssen sie den Rasen deutlich weniger lange bearbeiten als die Konkurrenz.

Der Husqvarna Mähroboter Automower 310 verfügt über eine sogenannte SMART-Technologie, die es ihm erlaubt sicher durch Engstellen zu manövrieren. Auch Gardena wirbt damit, dass der Robotermäher Gardena Sileno City auch enge Passagen von mindestens 130 cm Breite überwindet, ohne sich festzufahren.

Sorgen kleine Pendelklingen für den Rasenschnitt, so können diese schnell und kostengünstig getauscht werden – feste Mähbalken sind zwar nicht ganz so empfindlich, dann jedoch deutlich teurer und auch aufwendiger zu wechseln. Zwar haben fest montierte Mähbalken in Bezug auf die Mähqualität einen theoretischen Vorteil – mit ihrer Form kann der Luftstrom unter dem Mähdeck besser gelenkt werden. Doch in der Praxis war der Unterschied der Mähsysteme im direkten Vergleich nicht sehr deutlich.

Das Steuer-Menü aller getesteten Mähroboter führt einen mehr oder weniger gut durch den Installationsprozess. Wird zur Bedienung der Roboter nur ein Bluetooth-Kontakt hergestellt, kann die Steuerung nur über wenige Meter hinweg erfolgen und ist ausschließlich für die bequemere Bedienung ausgelegt. Bei manchen Geräten ersetzt die Nutzung der App sogar weitgehend die Bedienung direkt am Gerät, da hier nur wenige Steuerungsmöglichkeiten und kein Display vorhanden sind – farbige LED oder wenige Buchstaben und Zahlen informieren über den Betriebszustand.

Alle getesteten Geräte verfügen über Schutzvorrichtungen gegen Diebstahl. So sind Mäher und Ladestation über einen internen Code miteinander verbunden, der Betrieb des Mähers mit einer anderen Basisstation ist daher nicht ohne weiteres möglich. Außerdem sind die Geräte ähnlich wie Handys mit einem PIN-Code geschützt. Diebe schreckt das jedoch nicht immer ab: So wurde in einem früheren Test zwei Roboter gestohlen. Offenbar von Kennern der Materie, die neben den eigentlichen Mähern auch gleich die passende Basis mitnahmen!

Da ein Mähroboter keine ganz billige Investition ist, sollten Sie vor dem Kauf (oder unbeaufsichtigten Betrieb) bei Ihrer Versicherung nachfragen, ob der Mähroboter wie der restliche Hausrat versichert ist. Manche (alte oder Online-)Versicherungspolicen decken den Diebstahl von Robotermähern nicht ab – der Blick ins Kleingedruckte schafft Klarheit.

Denken Sie nicht nur an Diebstahl! Wenn Ihr Mähroboter ausbüxt oder sonst wie Schäden an fremdem Eigentum verursacht, muss dafür in der Regel die Privathaftpflichtversicherung einstehen – sofern dafür ein Versicherungsschutz vereinbart wurde.

Und wie muss der Mähroboter nun überwintern? Wir zeigen Ihnen, welche Schritte notwendig sind:

  1. Nehmen Sie den Akku heraus und laden Sie ihn vollständig auf. Vermeiden Sie unbedingt eine Tiefenentladung im Winter. Denn eine Tiefenentladung kann den Akku beschädigen.

  2. Überprüfen Sie nun, ob es Verschleißteile gibt. Wenn Sie Defekte entdecken, sollten Sie diese beheben (lassen).

  3. Prüfen Sie auch, ob die Mähmesser noch scharf sind. Ist das nicht der Fall sollten Sie neue einsetzen oder die Messer schärfen.

  4. Danach wird der Roboter gereinigt. Wischen Sie das Gehäuse und das Mähwerk mit einem feuchten Tuch ab. Für stärkere Verschmutzungen können Sie z.B. eine Bürste benutzen.

  5. Nun wird dann die Dockingstation abgedeckt. So schützen Sie die Elektronik im Winter.

  6. Zum Schluss wird der Mähroboter selbst eingelagert. Ein trockener Raum mit über 5°C ist dann ideal (Garage, Keller, Schuppen, …)

Hier finden Sie weitere Tipps, um Ihren Mähroboter zu reinigen und zu warten >>

Bereits 1994 wurde von Husqvarna der erste vollautomatische Rasenmäher entwickelt. 1995 wurde dann das Modell Solarpower für über 5.000 DM verkauft. Gartenfreunde staunten nicht schlecht, als sich der Rasen so gut wie von selbst mähte. Doch das war auch nur bei Sonnenschein möglich. Denn das Gerät bezog seine Power aus dem Sonnenlicht. Bei Regen musste man den Mähroboter selbst aufladen.

Seit 1995 begeistert auch Friendly Machines mit den Robomow-Modellen die Gartenwelt. 1997 wurde dann auch das erste Gerät entwickelt, welches eine Ladestation besaß. Seit 2003 wächst die Anzahl an Modellen und immer mehr Hersteller stellen Mähroboter her.

Lust auf einen kleinen Ausflug in die Geschichte? Die Historie der Rasenmähroboter haben wir hier ganz genau für Sie zusammengefasst – mit tollen Bildern >>

Ab wann man den Mähroboter fahren lassen kann, richtet sich nach zwei Faktoren: der Witterung und der Ortssatzung! Bei der Witterung orientieren Sie sich schlicht am Wachstum des Rasens: ist es so warm, dass der Rasen wächst, kann auch der Mähroboter raus (etwa ab März).

Auch wenn es viele glauben: Im Herbst hört der Rasen nicht auf zu wachsen! Wenn Sie also bereits im Sommer mit dem Rasenmähen aufhören, wächst der Rasen so lange weiter, bis die Witterung es nicht mehr zulässt. Der Rasen verlangsamt sein Wachstum aber ab 6°C (tagsüber). Gibt es Frost (auch in der Nacht) stellt der Rasen sein Wachstum schon bald ein. Dennoch sollten Sie den Rasen daher bis Mitte/Ende Oktober weiterhin mähen lassen. Danach sollten Sie sich dann um die Überwinterung kümmern.

Außerdem: Durch Ihr Rasenmähen sollten Nachbarn nicht gestört werden! Daher regelt das Bundes-Immissionsschutzgesetz, wann laute Gartengeräte in Wohngebieten betrieben werden dürfen. In der Regel darf nur außerhalb der örtlichen Ruhezeiten Lärm verursacht werden.

Ob Mähroboter wie (Akku-)Rasenmäher zu werten sind, ist nicht final geklärt. Praktisch, dass die Mähroboter meistens so leise arbeiten, dass sie auch abends oder am Wochenende mähen können – bei den lauteren Modellen sollten Sie weiterhin Rücksicht auf Ihre Nachbarn nehmen und die örtlichen Ruhezeiten beachten.

Mehr zum Thema Ruhezeiten und Gartenarbeiten haben wir in folgendem Artikel für Sie zusammengefasst >>

Dass Mähroboter bei Regen nicht fahren können, gehört zu den modernen Mythen der Rasenpflege. Das Gehäuse der Robotermäher ist ausreichend spritzwassergeschützt, dass ein Schauer den meisten Mähern nichts ausmacht. Manche Hersteller rüsten ihre Modelle mit einem Regensensor aus, um ihn bei einem Wetterumschwung zurück zur Ladestation zu schicken.

Zwar könnte der Mäher auch bei Regen arbeiten, doch dabei kann sich das feuchte Schnittgut unter dem Mähdeck festsetzen. Dies beeinträchtigt die Funktion nicht, doch finden sich später eventuell verklumpte Grasbrocken auf dem Rasen, wenn bei Trockenheit der Belag wieder aus dem Mähwerk fällt.

Die Garage für den Robotermäher ist überwiegend ein "Geschenk" an den fleißigen Helfer im Garten. Manchem Gartenbesitzer gefällt auch nicht das moderne, abgerundete Design der Ladestationen und bauen daher lieber eine Mähroboter-Garage im Fachwerk-Stil darüber!

Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung für eine Mähroboter-Garage >>

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