Heizen mit Holz

Kamin mit App-Steuerung anzünden

Holz hineinlegen und mit Streichholz entfachen, war eigentlich gestern. Heute lassen sich Kamine zum Heizen mit Holz auf Wunsch automatisch zünden, auch von ferne aus mit dem Smartphone. So einfach ist das Heizen mit Holz.

Heizen mit Holz schafft eine gemütliche und warme Atmosphäre.
Heizen mit Holz schafft eine gemütliche und warme Atmosphäre. Foto: Hersteller / Haas+Sohn
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Die Automatisierung von Kaminen ist besonders im Bereich der Pelletöfen weit verbreitet. Denn im Gegensatz zum Heizen mit Holz mit einer Scheitholzbefeuerung reicht eine Pelletfüllung bis zu einer Woche, sodass oftmals noch nicht einmal besondere Vorbereitungen getroffen werden müssen, um den Ofen aus der Ferne zu zünden. Der Pelletofen HSP 8 Home von Haas+Sohn verfügt zum Beispiel über eine 2-in-1-WLAN-Funktion, mit der er sich bequem von zuhause oder von unterwegs aus steuern lässt. Das WLAN-Modul wird dazu direkt am Pelletofen angesteckt, anschließend mit einem bereits bestehenden Netzwerk verbunden und kann sofort genutzt werden. Falls noch kein WLAN im Haus verfügbar ist, kann der Ofen sogar ein eigenes Netzwerk erzeugen. Der Anwender entscheidet sich dann, ob er die Smart-Funktion nur lokal nutzen oder globalen Zugriff auf das Netzwerk haben möchte.

Die gesamte Steuerung des Ofens erfolgt übersichtlich und einfach mit der Haas+Sohn-App. Damit können auch mehrere Personen in der Familie gleichzeitig den Ofen bedienen und Funktionen wie die aktuelle Raumtemperatur ablesen, die gewünschte Temperatur einstellen oder ein Wochenprogramm erstellen. Der vernetzte Pelletofen meldet sich sogar automatisch über die App, wenn eine Reinigung oder Wartung anfällt. Und bei einer Störung wird aktiv eine Fehlermeldung an das Smartphone gesendet. 

Heizen mit Holz: Über App steuern

Bei Scheitholzöfen, die über eine App-Steuerung verfügen, müssen Sie vorher natürlich dafür sorgen, genug Holz einzulegen. Die Tür schließt ohnehin selbsttätig. Und was ist davon zu halten? Letztlich handelt es sich um eine Komfortausstattung, die vor allem für jene sinnvoll ist, die Ihren Raum gerne vorheizen möchten – und dies damit spontan von unterwegs aus können. 

Die Aduro Smart Response ist eine Sensorenbox, die u. a. aktuelle Heizdaten des Ofens auf Ihr Smartphone sendet. Foto: Hersteller / Aduro

Zentralheizungsanlagen für das Heizen mit Holz

Das Heizen mit Holz wird zunehmend beliebter, insbesondere beim preiswerten Pellet-Brennstoff, für den auch die komfortable Steuerung der Anlagen spricht. Denn wie bei Gas oder Öl erfolgt das vollautomatisch, sofern man über einen entsprechenden Lagerraum und eine geeignete Beförderung und Befüllung der Pellets verfügt.

Die Anschaffungspreise sind allerdings nach wie vor hoch. So kostet allein die Anlage selbst mindestens 12 000 Euro, hinzu kommen Anschlusskosten und weitere Ausstattungen, im Fall von Pellets eben das Lager und die Beförderung zur Heizanlage. Zwar kann man staatliche Zuschüsse von rund 3000 Euro abgreifen, die sich in Kombination mit einer Solaranlage noch erhöhen, aber dennoch muss man genau rechnen lassen, ob sich das wirtschaftlich lohnt oder ob das am Ende nur ein Dienst an der Umwelt ist. 

Heizen mit Kombianlagen

Wer mit Scheitholz und mit Pellets heizen möchte, muss zu Kombianlagen greifen. Beim Hybridkessel DuoWIN von Windhager kann bei Nutzung der Pelleteinheit auf die vorherige Aufheizung der Holzeinheit verzichtet werden. Ein gleichzeitiger Betrieb der Einheiten ist möglich, um Leistungsspitzen auszugleichen. Nach einem Abbrand von Scheitholz aktiviert die intelligente Brennstoffumschaltung das Anheizen der Pelleteinheit. 

Kombianlagen wie dieses Modell sind vielseitig. Foto: Hersteller / Haas+Sohn

Heizen mit kompakter Anlage

Nicht wesentlich größer als eine herkömmliche Kühl-Gefrierkombination ist Pellematic Compact von Ökofen. Er findet auf 0,5 m2 Stellfläche Platz. Wahlweise mit 10, 12, 14 und 16 kW ausgestattet, eignet sie sich für fast jedes Einfamilienhaus. Der Brenner erzielt Wirkungsgrade von bis zu 96,7 Prozent und Abgastemperaturen von nur 70 Grad Celsius. Dank Vernetzung wertet die Anlage Wetterdaten aus und kann so energiesparend betrieben werden. 

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