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Hochbeet bepflanzen: Anleitung und Pflanztipps

Wer zum ersten Mal ein Hochbeet bepflanzen möchte, dem stellen sich natürlich einige Fragen: Wann kann man das Hochbeet bepflanzen? Welche Pflanzen können zusammen gepflanzt werden? Und wie sieht die korrekte Fruchtfolge im Hochbeet eigentlich aus? Wir bringen Licht ins Dunkel!

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Video: TargetVideo

Hochbeet bepflanzen: Vorbereitung

Ein Hochbeet ist nicht einfach nur ein hohes Beet. Die spezielle Schichtung sowie der begrenzte Platz, machen das Bepflanzen des Hochbeets zu einer echten Herausforderung. So gilt es einige Dinge im Vorfeld zu beachten:

  • Nährstoffbedarf: Welche Pflanzen sollten in welchem Jahr ins Hochbeet gepflanzt werden, um die richtige Nährstoffmenge abzubekommen?

  • Fruchtfolge: Welche Pflanzen dürfen (nicht) nacheinander gepflanzt werden?

  • Mischkultur: Welche Pflanzen sind gute Nachbarn und welche können sich nicht ausstehen?

  • Platzierung: Welche Pflanzen gehören an den Rand und welche in die Mitte eines Hochbeetes?

  • Platzbedarf: Welche Pflanzen wachsen zu groß und ausladend für ein Hochbeet?

Mann bepflanzt Hochbeet
Foto: sidm / Archiv

Bevor Sie jedoch überhaupt an das Bepflanzen des Hochbeets denken können, gilt es zunächst das Hochbeet an sich vorzubereiten. Denn anders als bei einem Erdbeet, spielt bei einem Hochbeet der Inhalt des Beets und die korrekte Schichtung des Materials eine entscheidende Rolle.

Wie die korrekte Schichtung im Hochbeet aussieht, wie Sie eine funktionierende Drainage sicherstellen und wie häufig das Hochbeet erneuert werden muss, haben wir in folgenden Artikeln für Sie zusammengestellt:

Wann Hochbeet bepflanzen?

Die richtige Schichtung im Hochbeet sorgt für eine Rotte, sodass die Erde im Hochbeet etwa 5 °C wärmer ist als im Flachbeet. So verlängert sich die Gartensaison und ein Hochbeet kann bereits ab März bepflanzt werden. Mit einem Hochbeet-Aufsatz lässt sich das Hochbeet bereits im Februar als Frühbeet nutzen. Sinnvoll ist es, zu diesem Zeitpunkt Pflanzen zu wählen, die im Zweifel unempfindlicher auf Frost reagieren, wie Radieschen, Spinat oder Rettich.

Ab April können dann auch Pflanzen ins Beet, die zwar empfindlich auf Kälte reagieren, aber durchaus als robust gelten: Kartoffeln, Zwiebeln, Blumenkohl, Brokkoli. Sind Nachtfröste zu erwarten, sollten Sie das Hochbeet dennoch vorsichtshalber abdecken.

Erst ab Mai können dann die empfindlichen Pflanzen ins Hochbeet. Tomaten, Paprika und Gurken etwa haben nun Saison.

Das Gute an dem Hochbeet: Die wärmere Erde lässt die Gartensaison nicht nur früher starten, sondern verlängert sie auch nach hinten heraus. Bis in den Oktober hinein können Sie noch problemlos ernten, und im Anschluss lässt sich sofort die Winterernte einpflanzen. Grünkohl, Winterspinat und Feldsalat finden nun im Beet Platz.

Im Video zeigen wir, wie man ein Hochbeet richtig bepflanzt – einfach erklärt und direkt umsetzbar:

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Video: Glutamat

Hochbeet: Gemüse pflanzen mit Pflanzplan

Die Begriffe Stark-, Mittel- und Schwachzehrer sind jedem Hobbygärtner ein Begriff. Sie beziehen sich auf die Bodenansprüche der Pflanzen und wie viele Nährstoffe – in erster Linie Stickstoff, Phosphor und Kalium – sie benötigen. Der wichtigste Nährstoff hiervon ist Stickstoff. Ohne einen ausreichenden Stickstoffvorrat im Boden können die Pflanzen nicht ordentlich wachsen.

Verfügt man über Beete mit Bodenkontakt wechseln sich Stark-, Mittel- und Schwachzehrer mit einer Gründung ab: die sogenannte Vierfelderwirtschaft. Hierbei macht es keinen Unterschied, ob in einem Beet zunächst Stark-, Mittel- oder Schwachzehrer angebaut werden. Wichtig ist lediglich, dass sich die verschiedenen Arten abwechseln, um die Nährstoffe im Beet nicht auszulaugen. Die Düngung können Sie dann je nach Art anpassen:

  • Starkzehrer: Sie benötigen die meisten Nährstoffe. Eine gute Düngung vor und während der Saison ist für diese Pflanzen Pflicht.

  • Mittelzehrer: Sie benötigen etwas weniger Nährstoffe, profitieren aber auch von einer Düngung zu Beginn der Saison.

  • Schwachzehrer: Sie sind besonders genügsam und benötigen keinen Dünger.

Vom Prinzip her funktioniert dies auch im Hochbeet, jedoch mit einem Unterschied: Selbst wer vier Hochbeete zur Verfügung hat, kann diese nicht untereinander rotieren, denn in einem Hochbeet ist durch die clevere Schichtung bereits eine automatische Düngung eingebaut. Die verrottenden Schichten geben so viele Nährstoffe ab, das zunächst nur Starkzehrer angebaut werden können. Erst danach folgen die Mittelzehrer und zuletzt die Schwachzehrer.

Während in klassischen Beeten also vier oder mehr Beete einen Kreislauf aus Stark-, Mittel- und Schwachzehrer bilden, steht jedes Hochbeet für sich und hat seinen eigenen internen Kreislauf.

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Vierfelderwirtschaft
Der Kreislauf der Fruchtfolge: Auf einem Beet, auf dem im ersten Jahr Starkzehrer wachsen, ziehen im zweiten Jahr die Mittelzehrer und so weiter. Foto: Selbst.de & iStock (Chet_W / AlonzoDesign / 5PH / lemono / lioputra / FARBAI / rica nohara / Bogdan Populov)
Fruchtfolge im Hochbeet
Interner Kreislauf: Im Hochbeet findet der Fruchtfolge-Kreislauf intern pro Beet statt. Nach den Starkzehrern folgen im Beet die Mittelzehrer und dann die Schwachzehrer, bevor das Hochbeet neu angelegt wird. Foto: Selbst.de & iStock (Chet_W / AlonzoDesign / 5PH / lemono / lioputra / FARBAI / rica nohara / Bogdan Populov)

Praxistipp: Natürlich lassen sich auch in einem Hochbeet durchgehend Stark- und Mittelzehrer anbauen, wenn Sie die Erde regelmäßig im Herbst düngen

Stark-, Mittel- und Schwachzehrer im Hochbeet

Sie wissen nicht, welche Gemüsesorten, einen hohen, mittleren oder niedrigen Nährstoffbedarf haben? Die folgende Tabelle bietet einen guten Überblick:

Stark-, Mittel- und Schwachzehrer

Starkzehrer

Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Kürbisse, Melonen, Gurken, Zucchini, Auberginen, Kohlsorten, Sellerie, Lauch, Rhabarber, Spargel, Mais

Mittelzehrer

Karotten, Pastinaken, Mangold, Rote Beete, Kohlrabi, Rettich, Fenchel, Salate, Petersilie

Schwachzehrer

Bohnen, Erbsen, Spinat, Radieschen, Portulak, Winterpostelein, Topinambur, Feldsalat, Knoblauch, Zwiebeln, Rucola, Kräuter

Beachten Sie, dass die Übergänge fließend sind. Einige Pflanzen können nicht eindeutig zu einer Gruppe zugeordnet weden. Dazu zählen etwa Knoblauch, Zwiebeln, Feldsalat und viele Kräuter, die je nach Quelle mal zu den Schwachzehrern gezählt werden und mal zu den Mittelzehrern.

PDF-Download: Pflanzkalender

Mit unserem kostenlosen Pflanzkalender im PDF-Format haben Sie immer direkt den Nährstoffbedarf der Pflanzen vor Augen und wissen auf einen Blick, wann welche Pflanze vorkultiviert, ausgesät und geertnet werden kann:

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Pflanzkalender
Foto: selbst.de / Lena Matrosova

Beispiel: 5-Jahres-Bepflanzung im Hochbeet

Der Einfachheit halber haben wir hier nur Hauptkulturen aufgeführt. Als Hochbeet-Einsteiger sollten Sie damit beginnen. Sobald Sie ein Gefühl für die Pflanzung und Ernte im Hochbeet erhalten haben, können Sie auch damit beginnen noch Vor- und Nachkulturen zu berücksichtigen.

Bedenken Sie allerdings, dass jede zusätzliche Pflanzung das Hochbeet auch schneller auslaugt. Wer sein Hochbeet mit mehreren aufeinanderfolgenden Kulturen im gleichen Jahr füllt, sollte daher bereits nach drei oder vier Jahren die Schichten erneuern.

Mit Zeit und Erfahrung werden Sie dann selbst ein gutes Gespür dafür entwickeln, was in Ihrem Hochbeet gut funktioniert.

Hochbeet bepflanzen: 5-Jahres-Plan

1. Jahr

Gurken, Tomaten, Kartoffeln

Starkzehrer

2. Jahr

Karotten, Sellerie, Lauch

Mittel- und Starkzehrer

3. Jahr

Rote Beete, Mangold, Zwiebeln

Mittelzehrer

4. Jahr

Bohnen/Erbsen, Knoblauch

Schwach- und Mittelzehrer

5. Jahr

Feldsalat, Kräuter

Schwachzehrer

Im Anschluss das Hochbeet neu befüllen und von vorne anfangen!

Welche Pfanzen eignen sich fürs Hochbeet?

In einem Hochbeet können Sie (fast) alles anbauen, was sich auch in einem Erdbeet anbauen lässt. Klassischerweise wird das Hochbeet mit Gemüse bepflanzt, doch auch Kräuter und Blumen finden hier unter bestimmten Bedingungen einen guten Platz zum Gedeihen.

Hochbeet mit Blumen bepflanzen

Zu den starkzehrenden Blumen, die Sie im ersten Jahr pflanzen können, zählen unter anderem Sonnenblumen, Geranien und Chrysanthemen. Im Folgejahr gedeihen Dahlien und Löwenmäulchen besonders gut und im letzten Jahr Begonien, Petunien, Primeln und Stiefmütterchen.

Lavendel soll Schädlinge fernhalten und ist daher ebenfalls eine beliebte Pflanze im Hochbeet. Was Sie bei der Pflanzung von Lavendel beachten sollten, haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Bepflanzung Hochbeet: Kräuter

Die meisten Kräuter gedeihen besonders gut in nährstoffarmer Umgebung. Sie sollten daher erst im dritten oder vierten Jahr Kräuter pflanzen. Petersilie, Dill und Basilikum zählen zu den Mittelzehrern, während die übrigen Kräutersorten einen besonders mageren Boden bevorzugen. Sie können auch ein reines Kräuterhochbeet anpflanzen, bei dem die oberste Erdschicht zu einem Drittel aus Sand besteht.

Gemüse im Hochbeet

Klassischerweise wird im Hochbeet Gemüse angebaut. Die verrottenden Materialien erwärmen die Erde und setzen jede Menge Nährstoffe frei. Zudem schützt der erhöhte Standort die Pflanzen vor Schnecken. Da ist eine reiche Ernte fast schon garantiert.

Platz sparen

Greifen Sie auf die Mini-Varianten der Gemüsesorten zurück. Im Handel werden diese häufig als Snackgemüse angeboten.

Grundsätzlich können jede Gemüsesrte in einem Hochbeet anbauen, die Sie auch in einem Bodenbeet anbauen würden. Selbst besonders ausladende Pflanzen wie Kürbisse können problemlos im Hochbeet angebaut werden, sollten jedoch unbedingt genügend Platz haben, um sich auszubreiten, damit sie andere Pflanzen nicht komplett ersticken. Auch bei Buschtomaten, Rhabarber und Zucchini kann das zum Problem werden.

Mischkultur und Pflanzengruppen

Wenn so stark auf den Nährstoffbedarf geachtet werden muss, ist eine Mischkultur im Hochbeet überhaupt möglich? Ja, mit ein wenig Planung lassen sich auch unterschiedlich stark zehrende Pflanzen gleichzeitig anbauen, sodass Sie auch im Hochbeet von den Vorteilen der Mischkultur profitieren können.

Durch den natürlichen Kreislauf im Hochbeet steht die Reihenfolge von Starkzehrern zu Mittelzehrern und hin zu Schwachzehrern fest. Ein Hochbeet kann jedoch bis zu fünf Jahre in Benutzung sein, bevor es neu geschichtet werden muss. Eine Mischkultur ist daher in einigen Jahren sinnvoll:

Mischkultur im Hochbeet

1. Jahr

Starkzehrer

2. Jahr

Hauptsächlich Mittelzehrer, einige Starkzehrer

3. Jahr

Mittelzehrer

4. Jahr

Hauptsächlich Schwachzehrer, einige Mittelzehrer

5. Jahr

Schwachzehrer

Diese Reihenfolge lässt sich mit einigen Tricks jedoch noch etwas weiter durchmischen:

  • 1. Jahr: Möchten Sie im ersten Jahr bereits Mittelzehrer anbauen, sollten Sie dies schon bei der Schichtung beachten. Eine dünnere Kompostschicht reicht meist aus, um den Nährstoffbedarf etwas herunterzukurbeln. Achten Sie jedoch darauf, dann gegebenenfalls bei den Starkzehrern gezielt nachzudüngen.

  • 2. Jahr: Bereits ab dem zweiten Jahr können Schwachzehrer angebaut werden, wenn Sie den Boden punktuell gezielt durch Gesteinssplitt abmagern. Auch eine reiche Bepflanzung an Starkzehrern in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Schwachzehrer hilft, die Nährstoffe im Boden gezielt auszulaugen.

  • 3. und 4. Jahr: Düngen Sie die Orte, an denen noch Starkzehrer wachsen sollen zusätzlich nach.

  • 5. Jahr: Düngen Sie nun auch die Orte, an denen die Mittelzehrer wachsen sollen nach. Ob Starkzehrer nun mit einer zusätzlichen Düngung noch gut wachsen, hängt sehr individuell von den Kulturen der Vorjahre ab und wie sehr der Boden bereits ausgelaugt ist.

Wichtig in der Mischkultur ist es außerdem, die Pflanznachbarn zu berücksichtigen, denn nicht jede Pflanze kommt miteinander aus. Als Faustregel kann man sich merken, dass Pflanzen der gleichen Familie nicht unbedingt nebeneinanderstehen sollten.

Außerdem gibt es Pflanzen wie Möhren, die sich innerhalb der Erde ausbreiten und Pflanzen wie Bohnen, die oberhalb der Erde sehr ausladend wachsen. Pflanzen Sie beide nebeneinander kommen sie sich nicht in die Quere und sie sparen Platz.

Eine ausführliche Tabelle, welche Pflanzen gute und welche schlechte Nachbarn sind, finden Sie in folgendem Artikel:

Fruchtwechsel im Hochbeet

Ein weiteres Element, das bei der Planung des Hochbeets berücksichtigt werden muss, sind die verschiedenen Pflanzenfamilien. In einem Hochbeet sollten niemals mehrere Jahre hintereinander Pflanzen der gleichen Pflanzenfamilie angepflanzt werden. Das kann nicht nur den Boden einseitig auslaugen, sondern macht die Pflanzen auch anfällig für spezialisierte Krankheiten sowie Schädlinge, die gegebenenfalls auch im Boden überwintern können. Die Haupt-Pflanzenfamilie und ihre wichtigsten Vertreter sind:

Pflanzenfamilien

Nachtschattengewächse

Kartoffeln, Tomaten, Paprika

Kreuzblütler

Kohlsorten, Radieschen, Rettich

Hülsenfrüchte

Bohnen, Erbsen, Linsen

Doldenblütler

Möhren, Pastinaken, Sellerie, Petersilie

Kürbisgewächse

Kürbis, Melone, Gurke, Zucchini

Gänsefußgewächse

Spinat, Mangold, Rote Beete

Pflege nach dem Pflanzen

Ein Hochbeet funktioniert auch bei der normalen Pflanzenpflege etwas anders als ein gewöhnliches Erdbeet. Hier sind einige Punkte, die sie bei der Pflege der Pflanzen im Hochbeet beachten sollten:

  • Häufiger gießen, aber durchdringend: Eine gute Drainage ist im Hochbeet Pflicht, damit die Pflanzen nicht verrotten. Das führt jedoch auch dazu, dass insgesamt weniger Wasser gespeichert werden kann und das Hochbeet schneller austrocknet. Gießen Sie daher häufiger und durchdringend. Eine Schicht Mulch kann helfen, den Boden länger feucht zu halten.

  • Düngen: Bei einem neu geschichtetem Hochbeet ist im ersten Jahr kein zusätzliches Düngen nötig. Ab dem zweiten Jahr können Sie organischen Dünger wie Kompost oder Hornspäne verwenden, vor allem wenn Sie ein weiteres Jahr Starkzehrer pflanzen möchten.

  • Unkraut entfernen: Mit den typischen Wurzelunkräutern haben Sie im Hochbeet nichts zu tun. Einige Unkräuter breiten sich jedoch durch Samenflug aus. Diese sollten Sie so früh wie möglich entfernen, bevor sie weitere Samen produzieren und sich komplett im Hochbeet festsetzen.

Die häufigste Fehler und wie Sie sie vermeiden

Hier haben wir einmal die häufigsten Fehler, die Sie beim Bepflanzen eines Hochbeets begehen können, zusammengefasst und erklärt, wie Sie sie vermeiden:

Starkzehrer, Mischkultur, Pflanzenfamilien, Beetnachbarn – gerade am Anfang ist das alles für Hobbygärtnern sehr unübersichtlich. Anfänger sollten sich daher auf das Wesentliche beschränken:

  1. Stark-, Mittel- und Schwachzehrer: Kartoffeln überleben es zur Not, wenn man sie neben Erbsen pflanzt, auch wenn der Ertrag vielleicht kleiner ausfällt. Die Erbsen überleben es aber eher nicht, wenn sie als Schwachzehrer in ein neu angelegtes, verrottendes Hochbeet mit frischem Kompost gepflanzt werden. Konzentrieren Sie sich am Anfang daher vor allem auf den Nährstoffbedarf der Pflanzen.

  2. Mischkultur: Sie ist wichtig und kann einen guten Ertrag fördern, aber machen Sie sich nicht verrückt. Halten Sie einen ordentlichen Pflanzabstand ein und merken Sie sich für den Anfang nur, dass Sie keine Kohlsorten nebeneinander pflanzen sollten.

  3. Pflanzfamilien: Diese können Sie als Anfänger zunächst getrost ignorieren. Pflanzen Sie einfach nicht zwei Mal in Folge die selbe Pflanze an die gleiche Stelle. Das reicht für den Anfang. Haben Sie die Punkte eins und zwei erst komplett verinnerlicht, können Sie sich der ausführlichen Studie der Pflanzfamilien widmen.

Und ganz wichtig: Bauen Sie an, was Sie auch essen (möchten)! Wenn Sie ein Gemüse einpflanzen, das zwar perfekt in den Pflanzplan passt, aber nicht auf Ihren Teller, ist damit am Ende auch niemandem geholfen.

Im Hochbeet ist nur begrenzt Platz. Das verleitet oft dazu, die empfohlenen Pflanzabstände zu ignorieren. Am Ende bringt dies jedoch auch keinen höheren Ertrag. Es stehen zwar mehr Pflanzen im Beet, aber die können sich nicht ordentlich ausbreiten. Weniger Pflanzen wachsen hingegen ausladender und bringen entsprechend einen ähnlichen, wenn nicht sogar einen größeren Ertrag mit sich.

Nicht jede Pflanze wächst so simpel wie eine Kartoffel oder eine Möhre. Einige Pflanzen ranken, andere wachsen besonders hoch und wiederum andere hassen Wind. Pflanzen Sie rankende Pflanzen wie Kürbisse daher an den Rand des Beets, dort können sie nach unten ranken, wärmeliebende Pflanzen stehen in der Mitte windgeschützter und hochwachsende Pflanzen sollten immer im Hinblick auf den Verlauf der Sonne gesetzt werden, damit Sie die anderen Pflanzen im Hochbeet nicht beschatten.

Unser Fazit

Ein Hochbeet ist ideal für Anfänger und erfahrene Gärtner geeignet, da es die Möglichkeit bietet, Gemüse, Blumen und Kräuter auf kleinstem Raum erfolgreich anzubauen. Durch die Schichtung ist eine gute Planung der Pflanzreihenfolge erforderlich, die vor allem Nährstoffbedarf und Mischkultur beachten sollte. So wird die Ernte garantiert zum Erfolg.

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