Grundwissen Gartenmauer

Ob Grundstücksabgrenzung, Sichtschutz oder Abstützung – wir zeigen in unserem achtseitigen Grundwissen, wie Sie sicher eine Gartenmauer setzen.

Grundwissen Gartenmauer
In unserem Grundwissen erfahren Sie alles über Gartenmauern.
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Für eine Gartenmauer muss in der Regel erst ein Streifenfundament angelegt werden. Um dieses frostsicher zu betten, empfiehlt sich eine Tiefe von rund 80 cm. Auf ein Streifenfundament folgt die Mauer, die aus Ziegeln, Kalksandstein, Betonstein oder Naturstein bestehen kann. Wichtig beim Aufmauern: das Überbindemaß und die Fugenausbildung.

Das Video zeigt, wie Sie eine Gartenmauer bauen:

Video Platzhalter
Video: Xcel Production

Gartenmauer: Stützmauer, Trockenmauer oder Sichtschutz

Der Wunsch nach einer Gartenmauer kann viele Gründe haben: In einem Garten am Hang ist meist die Terrassierung des Grundstücks erforderlich, um das Gefälle gering zu halten und den Garten besser nutzbar zu machen. Als Stützmauer ist die Gartenmauer dann nur einseitig sichtbar – der rückwärtige Teil zum höher gelegenen Hang ist erdverfüllt. Die Schauseite der Gartenmauer wird gern als Trockenmauer ausgeführt. In den leeren Fugen der Trockenmauer siedeln sich mit der Zeit von selbst Pionierpflanzen an oder die Hohlräume werden von nützlichen Insekten und Kleinstlebewesen bevölkert.

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Ob Sie Ihre Gartenmauer aus Klinker, Kalksandstein, Betonsteinen oder Bruchstein bauen ist egal – mit unserem 8-seitigen Grundwissen Gartenmauer sind Sie bestens informiert, auf welche Feinheiten Sie beim Mauern einer steinernen Einfriedung achten müssen.

Aufbau einer Gartenmauer

Als massive Grundstückseinfriedung strahlt die Gartenmauer – ob aus Naturstein oder aus Betonwerkstein – Sicherheit und zugleich Wertigkeit aus. Das Mauern der steinernen Grundstücksgrenze erfordert aber viel Kraft, Genauigkeit und Ausdauer, da natürlich einige laufende Meter gearbeitet werden müssen! 

Beim Aufbau gehen Sie wie folgt vor:

  • Fundament frostsicher ausheben.
  • Rohr-Drainage legen.
  • Kiesbettung einebnen.
  • Streifenfundament aus Beton gießen.
  • Erste Mauerstein-Reihe ausrichten.
  • Gartenmauer im Verband lotrecht aufmauern.
  • Fugen kontinuierlich plan abziehen (oder nachträglich verfugen).
  • Mauerkrone gegen eindringenden Regenwasser schützen.

Wichtig ist bei der Gartenmauer der richtige Aufbau – vom Fundament bis zur Mauerkrone – sonst kann Feuchtigkeit (Regenwasser, Spritzwasser, aufsteigende Erdfeuchte, ...) die Mauer schnell beschädigen und ihre Standsicherheit gefährden. Wurde beim Bau der Gartenmauer auf eine Drainage verzichtet oder die Horizintalsperre vergessen, muss der Sockelputz notgedrungen meist alle paar Jahre erneuert werden.

Fotos: sidm/Archiv

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