Die wichtigsten Erden

Rasenerde als wichtigste Blumenerde

Aus der Serie: 10 Blumenerden, die Sie wirklich brauchen

Tomatenerde, Rosenerde, Kakteenerde: Für jede Pflanze gibt es die spezielle Blumenerde. Aber welche Blumenerde braucht man wirklich? Wir stellen die 10 wichtigsten Blumenerden vor.

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Rasenerde
Foto: iStock / sbayram
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Ein saftig grüner Rasen ist das, was sich die meisten Gartenbesitzer wünschen. Daher wird der Rasen ja auch ordentlich gepflegt. Doch all das Düngen, Vertikutieren und Mähen bringt nichts, wenn die Rasenerde nicht die Ansprüche des Rasens erfüllt. Doch muss es wirklich eine spezielle Rasenerde sein? Reicht eine normale Blumenerde etwa nicht?

Wie sinnvoll ist Rasenerde?

Der Raen soll ja nicht nur schön grün werden, sondern auch so stabil sein, dass er nicht so einfach ausgerissen werden kann. Dafür muss die Erde des Rasens bestimmten Anforderungen entsprechen. So muss die Erde neben Humus und Kompost auch Lehm und Sand enthalten. Doch die richtige Zusammensetzung allein reicht nicht aus. Auch der pH-Wert muss stimmen. Ein Wert zwischen 5,5 und 6,5 wäre ideal. Da nicht jeder Garten diesen Ansprüchen gerecht werden kann, ist es sinnvoll, Rasenerde zu verwenden.

Praxistipp: Manchmal reicht es auch, wenn man den Boden mit bestimmten Zusätzen aufbereitet.

Kann man statt Rasenerde auch Blumenerde nehmen?

Sie wollen nicht schon wieder neue Spezialerde kaufen und fragen sich deshalb, ob man nicht normale Blumenerde für den Rasen verwenden kann? Dann müssen wir Ihnen leider sagen, dass herkömmliche Blumenerde für den Rasen nicht geeignet ist. Das liegt daran, dass die einzelnen Bestandteile von Blumenerde sich von der Rasenerde unterscheiden. Besonders der pH-Wert in in normaler Blumenerde ist zu niedrig. Die Nährstoffe hingegen, sind oft zu hoch dosiert. Das heißt, dass der Rasen zwar wächst, sich aber nicht richtig verwurzeln kann. Durch die lockere Struktur der Blumenerde wird der Rasen dann schnell ausgerissen und stärker beschädigt.

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