Betonzisterne

Zisterne vergraben & anschließen

Die Nutzung von einer Betonzisterne ist in Trockenperioden hilfreich und senkt auf lange Sicht die eigenen Kosten.

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Foto: sidm / Archiv

Zisterne vergraben & anschließen

Mit einer Betonzisterne können Sie Regenwasser auffangen und sinnvoll nutzen.

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Zisterne vergraben & anschließen

Der Lkw (hier Mall) muss in Reichweite des Lochs auf ffestem Untergrund geparkt werden können, ggf. Halteverbotszone einrichten!

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Zisterne vergraben & anschließen

Das lose aufgelegte Oberteil (Konus) des Tanks wird zunächst abgehoben und beiseite gelegt. Dann folgt das Einsetzen ...

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Zisterne vergraben & anschließen

... des Speichers. Achten Sie darauf, dass der Tank nicht gegen die Fassade schlägt, störende Büsche/Bäume ggf. vorher kürzen!

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Zisterne vergraben & anschließen

Quellmörtel auf den Tankrand auftragen. 30 Minuten später wird der Konus aufgesetzt und die Anlieferung ist abgeschlossen.

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Zisterne vergraben & anschließen

Graben vom Fallrohr zum Speicher ziehen und darin die KG-Rohre mit Gefälle zum Speicher verlegen.

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Zisterne vergraben & anschließen

Rohre mit Fuchsschwanz kürzen (nicht die Seite, an der sich die Dichtung befindet!) und ggf. Bogenstücke einsetzen.

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Zisterne vergraben & anschließen

Der Speicher hat steckfertige Anschlüsse für Zulauf, Überlauf und Leerrohr. Den Graben mit Sand und Erdreich verfüllen.

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Zisterne vergraben & anschließen

Das Überlaufrohr aufstecken und an die Kanalisation anschließen. Die Druck- und E-Leitung der Pumpe im Leerrohr zur ...

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Zisterne vergraben & anschließen

... Zapfstelle führen. Zuvor die elektrische Leitung aus dem Leerrohr abzweigen. Fundament gießen und Zapfsäule montieren.

Wichtig: Die Grundfläche der Baugrube muss die Behältermaße auf jeder Seite um ca. 500 mm überragen, der Abstand zu festen Bauwerken muss mind. 1000 mm betragen. Praktisch: Kombinationen von Regenwassernutzungs- und Versickerungsanlage.

Anleitung: Betonzisterne aufbauen

Fast vier Tonnen wiegt die hier 3200 Liter fassende Betonzisterne. Die Schwergewichte werden von firmeneigenen Kranfahrzeugen direkt in die Baugrube versetzt. Eine genaue Anleitung zum Vergraben und Anschließen der Betonzisterne erhalten Sie oben in der Bildergalerie >>

  1. Zuerst sollten Sie ein ausreichend großes Loch für die Zisterne ausheben.
  2. Anschließend können Sie mit dem Kran das aufgelegte Oberteil der Zisterne abheben und zur Seite legen.
  3. Denn zuerst muss der Speicher in das Loch eingesetzt werden. 
  4. Nun wird etwas Quellmörtel aufgetragen und etwa 30 Minuten später wird der Konus aufgesetzt.
  5. Die Anlieferung ist dann abgeschlossen. Jetzt muss man noch das Fallrohr und die KG-Rohre zurechtschneiden und anschließen.

Diese Regenwassersysteme gibt es

Leichter, flexibel platzierbarer Kunststoff- oder druckfeste Betonzisterne? Jedes Material hat seine Vorteile. Wir stellen Ihnen drei Regenwassersysteme vor.

  • Kunststofftank (oberirdisch): Die simple Tonne für 25 Euro gibt es noch, schöner sind aber dekorative Fässer, Amphoren und Tanks, die wie Rattan, Keramik, Holz oder Naturstein aussehen. Säulentanks bieten sogar ein Fassungsvermögen von bis zu 2000 Litern. Praktische und dekorative Zapfstellen ergänzen das Programm. Nachteil: Im Winter muss das Wasser abgelassen werden.
  • Kunststofftank (unterirdisch): Flachtanks und Zisternen von 1500 bis 15000 Litern sind erhältlich, die sich auf Grund ihres geringen Gewichts leicht handhaben lassen. Nachteil: Sie müssen vor dem Anfüllen mit Erde mit etwas oder parallel komplett mit Wasser befüllt werden, um den Anfülldruck auszugleichen. Und in Flachtanks kann sich im Sommer das Wasser recht stark erwärmen.

  • Betonzisterne (unterirdisch): Eine Mindestnutzungsdauer von 50 Jahren, kühles, keim- und algenfreies Wasser und hohe Druckfestigkeit zeichnen Betonzisternen aus. Ihre Formstabilität ermöglicht ein hohes Fassungsvermögen (bis zu 22000 Liter/Behälter) und ein problemloses Verfüllen rundum. Nachteil: Sie sind schwer und können nur per Kran in ein gut zugängliches Erdloch gesetzt werden.

Zisterne: Tankgröße berechnen

Die Tankgröße ist von der Dach- und Gartenfläche sowie bei Brauchwassernutzung von der Personenanzahl im Haushalt abhängig. Wer nur den Garten bewässert, benötigt meist maximal 3500 Liter große Speicher. Bei Gärten unter 700 m2 reichen sogar 2500 Liter. Wer auch Waschmaschine und WC versorgen will, braucht je nach Personenanzahl größere Tanks. So braucht ein Haushalt mit 2 Personen maximal 6000 Liter. Ein Haushalt mit 4 Personen etwa 1000 Liter mehr. Ein Haushalt mit 6 Personen braucht circa 9000 Liter und ein Haushalt mit 8 Personen sogar bis zu 12000 Liter.
Praxistipp: Auf den Onlineseiten von Herstellern wie z.B. bei Graf finden sich Berechnungsmodelle für die nötige Tankgröße.

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