Pflaster-Werkzeug

Pflaster-Werkzeug

Wer Pflastersteine ordentlich verlegen will, braucht kleines und großes Gerät. Wir nennen geeignetes Pflaster-Werkzeug.

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Foto: sidm / CK

Pflaster-Werkzeug

Mit einem Plattenlegerhammer lassen sich Pflastersteine gut anklopfen und ausrichten.

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Pflaster-Werkzeug

Eine Schaufel und ein Spaten sind obligatorisch bei Beton- und Pflasterarbeiten.

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Einen Erd- und Betonstampfer sollte man mindestens haben, gerade für kleinere Bereiche, für die Maschinen zu groß sind.

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Eine Rüttelplatte sollte man sich ausleihen, dabei aber darauf achten, dass eine Kunststoffschürze zur Ausstattung gehört – sie schont das Pflaster.

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Pflaster-Werkzeug

Ein Trennschleifer mit Diamanttrennscheibe hilft dabei, Steine sauber schneiden zu können. Mit der spitzen Seite eines Pflasterhammers gelingt das oft nicht so präzise.

Foto: Hersteller / quick-mix

Pflaster-Werkzeug

Statt von Hand mischt man vor allem größere Mengen Beton besser mit der Mischmaschine, die man im Handel ausleihen kann.

Zum Pflastern braucht man schon mal großes Pflaster-Werkzeug. So ist zum Ausschachten leihweise ein Minibagger sehr hilfreich, den man für rund 100 Euro am Tag im Werkzeugverleih erhält. Doch bei vielem lohnt auch ein Kauf, ob zum Pflastern oder vorherigen Betonieren. Rund fünfzig Euro pro Tag kostet zum Beispiel eine Rüttelplatte zur Miete.

Und darauf sollte man nicht verzichten: Zum einen kann man sandige Böden damit verdichten, zum anderen dient sie zum Abrütteln der verlegten und verfugten Pflastersteine. Ihre Vibrationen sind so stark, dass dadurch Fugenmaterial absackt und sich verdichtet. Bei größeren Projekten kann sich dabei durchaus ein Kauf rechnen, denn kompakte Rüttelplatten sind bereits ab rund 250 Euro erhältlich. Praktisch ist eine reversible Laufrichtung, sodass das Gerät vor- und rückwärts fahren und so einfacher bewegt werden kann. Für Pflasterarbeiten muss eine Rüttelplatte stets mit einer Kunststoffmatte unter der Basisplatte ausgestattet sein, die man als Zubehör für ca. 40 Euro separat besorgen muss. Zum Verdichten bindiger Böden sind Rüttelplatten allerdings kein geeignetes Pflaster-Werkzeug, hier sollte man Vibrationsstampfer einsetzen, die man ebenfalls ausleihen kann.

Das richtige Werkzeug zum Pflastern

Statt eines elektrisch betriebenen Vibrationsstampfers kann man auch einen mechanischen Handstampfer für Beton- und Erdarbeiten verwenden. Die Bedienung dieses Pflaster-Werkzeugs ist natürlich anstrengender und die Tragschicht ist am Ende weniger dicht und fest, aber ein Handstampfer kostet eben auch nur rund 40 Euro. Da zahlt man für die elektrische Variante schon deutlich mehr an Miete. So oder so sollte man einen Erd- und Betonstampfer bereithalten, denn gerade kleine Punktfundamente oder Eckbereiche einer Tragschicht lassen sich mit diesem Pflaster-Werkzeug sehr gut verdichten – größeres Gerät ist hier oft zu sperrig.

Weiteres Pflaster-Werkzeug und weitere Ausrüstung, die man bereithalten sollte, wären zum Beispiel Spaten, Besen, Schaufel, Gummihammer/Plattenlegerhammer, Pflasterhammer, Schubkarre, Gartenschlauch, Richtschnur, lange Wasserwaage, Bohrmaschine und Rührquirl, Mörtelkübel, Maurerkelle, Fugeisen und Arbeitshandschuhe. Für Betonarbeiten kann außerdem eine Mischmaschine praktisch sein – sie liefert sehr homogenen Beton. Im Kübel per Rührquirl angemischt, kann man aber auch ordentlichen Beton herstellen. Wer allerdings Zement, Sand und Wasser nur mit der Schaufel mischt, muss qualitative Abstriche hinnehmen. Je nach Bauvorhaben ist das ggf. nicht empfehlenswert.

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