Anleitung für Kratzmöbel

Individuell und günstig: Zwei Katzen-Kratzbretter zum selber bauen

Die Katze ist das beliebteste Haustier in Deutschland. Damit sie sich bei Ihnen zu Hause wohlfühlt, benötigt sie einiges an Zubehör. Wir stellen Ihnen zwei Katzen-Kratzbretter vor, die Sie ganz einfach selbst für Ihre Lieblinge bauen können.

Eine getigerte Katze kratzt mit den Vorderpfoten an einem an der Wand befestigten Kratzbrett in einem hellen Raum.
Es muss nicht immer 08/15 sein. Sie können Ihrem selbst gebauten Kratzbrett auch eine außergewöhnliche Form geben. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
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Katze oder Hund? Diese beiden Tiere stehen häufig zur Auswahl, wenn es um die Anschaffung eines Haustiers geht. Im Jahr 2024 lebten laut dem Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e. V. 15,9 Millionen Katzen in 25 Prozent der deutschen Haushalte. Als Jungtiere angeschafft, begleiten uns Katzen im besten Fall viele Jahre, denn sie können bis zu 20 Jahre alt werden. Damit es den Tieren an nichts fehlt, benötigen sie neben einer Toilette und einem Futter- und Wassernapf auch etwas zum Klettern, Spielen, Kratzen und Ausruhen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Katzen-Kratzbrett und Kratz-Ecke

Besonders wenn Katzen in der Wohnung leben, sind verschiedene Kratzgelegenheiten unverzichtbar: Zum einen für die Krallenpflege, zum anderen zum Schutz der eigenen Möbel. Kratzzubehör ist natürlich in großer Auswahl im Tierbedarfsladen erhältlich. Noch schöner ist es jedoch, solch ein Zubehör für das geliebte Haustier selbst zu bauen.

Wir zeigen Ihnen in der folgenden Bildergalerie, wie Sie zwei Katzen-Kratzbrett-Varianten selber bauen – eine für die Wand und die andere als Ecklösung:

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Eine rot getigerte Katze kratzt an einem Kratzbrett, eine weiße Katze sitzt daneben und schaut zu.
Kratz-Kaktus: Langweilig war gestern! Mit diesem außergewöhnlichen Kratzbrett in Form eines Kaktus sorgen Sie für einen Hingucker in den eigenen vier Wänden. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Ein Holzbrett mit aufgezeichneten Umrissen, daneben ein Bleistift, ein Zirkel und ein Zollstock auf grauer Fläche.
Zeichnen Sie zuerst den Kaktus auf eine Multiplexplatte. Mithilfe eines Zirkels und eines Teelichts erhalten Sie die Rundungen der Kaktusarme. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
In eine Holzplatte mit aufgezeichneten Umrissen sind mehrere runde Löcher gebohrt, ein Forstnerbohrer liegt darauf.
Um das Zuschneiden des Kaktus zu vereinfachen, werden an den Rundungen mit einem Forstnerbohrer Löcher … Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Eine Stichsäge liegt auf zugesägten Holzplatten, darunter ein großes Holzelement in Form eines Kaktus für das Kratzbrett.
… gebohrt. Ritzen Sie den Sägeschnitt vor, damit beim Zuschnitt das Holz nicht ausreißt. Schneiden Sie dann den Kaktus mit der Stichsäge zu. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Eine ausgesägte Sperrholzform in Kaktus-Optik liegt neben einer Holzplatte mit aufgezeichnetem Umriss und einem Bleistift.
Legen Sie die zugeschnittene Kontur auf eine weitere Multiplexplatte und zeichnen Sie sie dort auf. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Eine Hand hält einen gelben Bleistift und zeichnet die Konturen einer Kaktusform auf ein Holzbrett nach.
Zeichnen Sie als nächstes in einem Abstand von 1,5 cm einen Innenrand auf dem Kaktus auf. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Eine ausgesägte Sperrholz-Kaktusform liegt neben der herausgeschnittenen Innenfläche, darüber eine Stichsäge und ein Bohrer.
Dann wird das Ganze entlang der Innenlinie mit der Stichsäge ausgeschnitten, sodass Sie einen Kaktusrahmen erhalten. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Eine Hand schneidet mit einem Cutter und Lineal grauen Teppich entlang einer Sperrholz-Kaktusform für das Kratzbrett.
Legen Sie den Rahmen auf die Kratzmatte und schneiden Sie diese zunächst grob mit dem Cuttermesser zu. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Ein Stück grauer Teppich wurde in Kaktusform ausgeschnitten, die Einzelteile und ein Cutter liegen auf einer Holzplatte.
Anschließend wird entlang der Innenlinie des Rahmens die Kratzmatte zugeschnitten. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Eine Oberfräse steht auf einer Kaktus-förmigen Sperrholzrahmen, daneben liegt ein weiteres rechteckiges Holzelement.
Der Kaktusrahmen wird nun innen mit der Oberfräse abgerundet. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Mehrere Schraubzwingen fixieren zwei Kaktus-förmige Holzplatten, eine Flasche Holzleim steht darauf.
Geben Sie Leim an den Rahmen, legen ihn auf das Brett und pressen ihn mit Zwingen an. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Ein Fräskopf steht auf einem mehrschichtigen Holzelement in Kaktusform mit abgerundeten Kanten.
Um einen gleichmäßigen Außenrand zu erhalten, wird der Rand mit dem Bündigfräser bearbeitet. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Ein rot beschichteter Abrundfräser steht auf einem mehrschichtigen, kaktusförmigen Holzbrett mit gefrästen Kanten.
Anschließend wird der Außenrand ebenfalls mit der Oberfräse gefast. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Die Kanten des kaktusförmigen Holzelements sind limettengrün lackiert, der rechteckige Bereich ist dunkelbraun gestrichen.
Bei Bedarf können Sie den Kaktusrahmen farbig streichen. Wir haben hierfür Farben von Schöner Wohnen verwendet. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Eine Person legt eine zugeschnittene, selbstklebende Folie mit Teppich auf das grün lackierte Kaktus-Kratzbrett.
Zum Schluss wird die Kratzmatte auf dem Kaktus angebracht. Dazu einfach die Folie abziehen und aufkleben. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Eine rot getigerte Katze kratzt stehend an einer mit Sisal bespannten runden Kratzecke neben einem an der Wand hängenden Kratzbrett.
Kratz-Ecke: Auch vor Zimmerecken bzw. Wandvorsprüngen machen Katzen nicht halt. Damit Sie Ihre Tapeten in diesem Bereich vor den Krallen Ihres Lieblings schützen, haben wir eine Ecklösung für Sie. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Eine Person zeichnet mit einem Bleistift und Metallwinkel Linien auf eine quadratische Holzplatte.
Um den Radius des Halbkreises zu bestimmen, reißen Sie zuerst die Diagonale an und markieren dann den Mittelpunkt. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Mit einem selbstgebauten Holzzirkel zeichnet eine Person einen Viertelkreis auf eine quadratische Sperrholzplatte.
Schlagen Sie am Mittelpunkt einen Nagel ein und ziehen Sie mit einer Zirkelleiste den Radius. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Auf einer Holzplatte sind Linien und ein Viertelkreis aufgezeichnet, eine Hand benutzt einen Zirkel aus einer Leiste und einem Bleistift.
Mit einem Winkel werden anschließend die geraden Linien angezeichnet. Sie ergeben einen 90-Grad-Winkel. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Eine Oberfräse wird verwendet, um einen aufgezeichneten Viertelkreis aus einer Sperrholzplatte herauszufräsen.
Mithilfe der Zirkelleiste wird ein weiterer Radius aufgezeichnet. Der Innenradius wird mit der Oberfräse genutet. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Eine Oberfräse steht vor einer ausgeschnittenen großen Viertelkreis-Holzplatte mit aufgezeichneten Linien und Quadraten.
Anschließend wird der Außenrand gefräst. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Eine Stichsäge steht auf einer Sperrholzplatte, aus der ein großer Viertelkreis ausgesägt wurde.
Schneiden Sie nun mit der Stichsäge den 90-Grad-Winkel aus. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Ein rot beschichteter Abrundfräser steht an einem Viertelkreis-Holzrahmen mit sauber gefräster Kante.
Fasen Sie auch hier mit der Oberfräse den Außenrand an. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Eine Tauchsäge mit Führungsschiene liegt hinter einer rechteckigen Holzplatte, davor Bleistift und Zollstock auf grauem Tisch.
Die Endmaße der Sperrholzplatte werden angezeichnet und anschließend mit der Handkreissäge zugeschnitten. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Zwei Holz-Viertelkreisrahmen und drei Holzbretter liegen mit Zollstock, Winkel und Bleistift auf grauem Untergrund bereit.
Als Nächstes werden an dem Halbkreis die Aussparungen für die Leisten angezeichnet. Diese dienen zur Stabilisierung der Kratz-Ecke. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Zwei zugesägte Viertelkreis-Holzrahmen liegen vor einer roten Stichsäge auf einer hellgrauen Arbeitsfläche.
Schneiden Sie die Aussparungen anschließend mit der Stichsäge zu. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Zwei Holzleisten mit vorgebohrten Löchern liegen parallel nebeneinander, ein Holzbohrer mit Senker liegt davor.
Dann werden zum späteren Befestigen an den Leistenenden je zwei Löcher gebohrt und gesenkt. An einer … Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Zwei Holzleisten mit angezeichneten Kreisen und Löchern, darauf ein geöffneter Metallzirkel auf grauem Untergrund.
… Leistenseite werden die Löcher mit Versatz angebracht. Bestimmen Sie an dieser Seite den Mittelpunkt der Leiste … Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Zwei Holzleisten mit abgerundeten Enden und Bohrlöchern liegen neben einer Flachfeile mit rotem Griff auf grauer Fläche.
… und ziehen Sie mit dem Zirkel einen Halbkreis. Anschließend wird das Ganze mit der Feile abgerundet. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Ein Mann in rotem Hemd hält eine gebogene Sperrholzplatte über zwei halbkreisförmige Holzrahmen in einer Werkstatt.
Stecken Sie nun die zugeschnittene Sperrholzplatte in die Nut des einen Halbkreises. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Ein Mann richtet eine gebogene Sperrholzplatte an zwei Viertelkreis-Holzrahmen aus und drückt die Teile zusammen.
Setzen Sie dann den zweiten Halbkreis auf das Sperrholz. Achten Sie auch hier daraus, dass die Platte an der Nut sitzt. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Eine Person verschraubt mit einem Akkuschrauber eine Leiste von innen an die gebogene Sperrholz-Kratz-Ecke.
Jetzt werden die vorbereiteten Leisten an den Aussparungen des Halbkreises angebracht. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Eine abgerundete Holzhalterung mit Bohrung ist auf der Kratz-Ecke montiert, daneben liegt ein Holzbohrer mit Senker.
Um die Kratz-Ecke später aufhängen zu können, wird an den überstehenden Leistenenden je ein Loch gebohrt … Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Eine Person beklebt die gebogene Holzoberfläche der Kratz-Ecke mit zugeschnittener, selbstklebender Teppichfolie.
… und gesenkt. Zum Schluss wird auch hier wie beim Kaktus die Kratzmatte aufgeklebt. Foto: sidm / Michael Müller-Münker

Werkzeugliste

Zirkel, Stichsäge, Lineal, Cuttermesser, Oberfräse, Zwingen, Handkreissäge mit Führungsschiene, Akkubohrschrauber, Feile

Neben vielen Kratzmöglichkeiten benötigen Katzen auch Fress- und Trinknäpfe. Besser als ein einfacher Trinknapf ist jedoch ein Katzenbrunnen. Das fließende Wasser regt Katzen nämlich zum Trinken an und das ist gut für die Nieren:

Kratzbrett in Kaktusform selber bauen

Materialliste: Kaktus-Kratzbrett

  • 2 x Grundbrett/Rahmen 600 x 310 mm (Multiplex 12 dick)

  • Kratzmatte

  • Holzleim

  • Holzlack

Kratzbretter für die Wand gibt es im Handel zuhauf, doch selbst für die simpelste geometrische Form werden bereits 30 bis 40 Euro fällig. Da lohnt es sich für knapp 25 Euro ein eigenes Kratzbrett zu bauen. So können Sie Form und Farbe selbst bestimmen und das Kratzbrett perfekt auf Ihre Inneneinrichtung abstimmen.

Viel Material ist für den Bau des Kratzbretts nicht nötig, wie Sie der Materialliste entnehmen können. Praktisch: Kratzmatten werden in Rollen von zwei bis drei Metern geliefert. Sie können daher auch gleich zwei bis drei Katzen-Kratzbretter in unterschiedlichen Formen bauen. Das senkt den Preis der einzelnen Kratzbretter noch weiter.

Weiter unten finden Sie eine Zeichnung für das Kaktus-Kratzbrett als kostenloses PDF-Download.

Eck-Kratzbrett für Katzen

Eck-Kratzbretter sind im Handel meist nur als einfache Variante verfügbar: zwei Bretter im 90-Grad-Winkel, die mit Kratzmatten oder Sisal überzogen sind. Wir haben uns daher für den Bau eines stabileren Eck-Kratzbretts entschieden. In unserer Version steckt eine Sperrholzplatte zwischen einem soliden Boden und Deckel aus Multiplex.

Die Zeichnung für beide Kratzbretter sowie die Materialliste für das Eck-Kratzbrett haben wir hier für Sie als kostenloses PDF-Download zur Verfügung gestellt:

Zeichnungen und Materialliste

Download (52.79 KB)
Eine getigerte Katze kratzt mit den Vorderpfoten an einem an der Wand befestigten Kratzbrett in einem hellen Raum.
Foto: sidm / Michael Müller-Münker

Katzen lieben es nicht nur zu kratzen, sondern auch zu klettern. Ein platzsparender Kratzbaum für die Wand, inklusive Höhle, ist da genau richtig:

Kratzmatte oder Sisalseil: Was ist besser?

Sisalseile und Kratzmatten sind beide gut geeignet, um Kratzmöbel für Katzen herzustellen. Wichtig ist nur, dass das Material zum Kratzen eine raue Struktur aufweist, die genügend Widerstand bietet, dass die Katze ihre Krallen gut wetzen kann und die Außenhülle der Kralle abgestreift wird.

Für unsere zwei Katzen-Kratzbretter haben wir uns für die Kratzmatten entschieden, da diese leichter auf flachen Oberflächen anzubringen sind. Sisal eignet sich hingegen perfekt, um Pfosten oder Möbelbeine zu umwickeln.

Eine zusammengerollte Kratzmatte für Katzen.
Die Kratzunterlade lässt sich flexibel zuschneiden. Foto: sidm / Michael Müller-Münker

Selbstklebende Kratzmatten gibt es von diversen Marken. Die von uns verwendete besteht aus Polyesterfasermaterial. Das Praktische: Sie kann flexibel zugeschnitten werden. Die Unterseite der Kratzmatte ist mit SPX-Kleber beschichtet, sodass Sie nur die Folie abziehen müssen und die Matte auf den gewünschten Gegenstand kleben können. Alternativ können Sie die Matten unter anderem an Wänden, Sofas oder Tischbeinen befestigen.

Katzen-Kratzbrett kaufen: Darauf sollten Sie achten!

Möchten Sie das Katzen-Kratzbrett doch nicht selber bauen, sondern lieber kaufen, gibt es einige Dinge, auf die Sie achten sollten, damit Ihre Katze das Kratzbrett auch tatsächlich verwendet. Folgende Punkte sind besonders wichtig:

  • Größe: Ein Kratzbrett sollte ausreichend groß sein. Ein Kratzbrett muss leicht zugänglich sein, die Katze muss daran aber auch gestreckt kratzen können. Die richtige Größe muss sich daher an der Größe der Katze orientieren.

  • Befestigung: Die Matte muss sich gut befestigen lassen und dem ganzen Gewicht der Katze standhalten können, wenn diese sich zum Kratzen dranhängt.

  • Material: Bevorzugen Sie langlebiges Material. Kratzbretter aus Karton eignen sich gut zum Kratzen, halten jedoch nicht halb so lang wie Sisal oder Teppich.

  • Standort: Wählen Sie ein Kratzbrett, das gut an einen Ort passt, den die Katze bereits häufig und gerne aufsucht. Nur dann wird die Katze das Brett auch gerne benutzen.

Hilfe meine Katze kratzt: Die häufigsten Fragen und Antworten

Ihre Katze kratzt Sie oder zerkratzt Ihre Möbel komplett? Das ist nicht ungewöhnlich, lässt sich mit einigen Tricks jedoch auch schnell wieder abgewöhnen:

Kratzen ist für Katzen völlig natürlich. Sie markieren damit ihr Revier, pflegen ihre Krallen und bauen Stress ab. Es ist also kein unerwünschtes Verhalten, das man ihnen einfach abtrainieren kann.

Wenn eine Katze beim Spielen kratzt, sollte man das Spiel sofort beenden, um das Verhalten nicht zu bestärken. Auch wenn das Kratzen bei bei einer Jungkatze vielleicht nocht süß ist – die Katze wird irgendwann groß und dann wird diese Angewohnheit zu einem Problem.

Kratzt eine Katze plötzlich und scheinbar grundlos, hat man meist einige Warnsignale übersehen. Angelegte Ohren, ein peitschender Schwanz oer geweitete Pupillen zeigen meist deutlich, dass eine Katze gerade einfach nur ihre Ruhe möchte.

Katzen brauchen etwas zum Kratzen und die Couch ist da meist sehr verlockend: Sie steht oft zentral, hat die perfekte Höhe und ist häufig auch noch aus dem perfekten Material. Wichtig ist dann, eine attraktivere Alternative zu bieten, zum Beispiel einen Kratzbaum oder ein Kratzbrett direkt neben der Couch.

Katzen mögen es unkompliziert. Möbel, die sich einfach in die Wohnung integrieren lassen, kommen am besten an. Neben einem Kratzbaum zum Beispiel ein schönes Kratzbrett, das einfach an der Wand oder an einer Ecke befestigt werden kann.

Am besten dort, wo sich die Katze auch gerne aufhält oder oft vorbeigeht. Ein Kratzbrett abseits anzubringen, bringt meist nichts, denn Katzen nutzen es nur, wenn es für sie auch bequem erreichbar ist.

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