Tierrassen

Beliebtes Haustier: Gecko

Aus der Serie: Die 10 beliebtesten Haustiere

Haustiere sind mittlerweile richtige Familienmitglieder. Egal ob Hund, Katze oder Maus: Jedes Haustier wird geliebt. Aber was ist das beliebteste Haustier?

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Foto: iStock / Charlotte Bleijenberg
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Sie fressen Heuschrecken, Mehlwürmer oder Schaben: Geckos. Wenn Sie das bei der Fütterung nicht abschreckt, ist ein Gecko vielleicht das richtige Haustier für Sie. Besonders bei Tierhaarallergikern ist der Gecko eins der beliebtesten Haustiere. Klar, die Reptilien haaren ja nicht.

Bevor Sie sich eines dieser beliebten Haustiere zulegen, sollten Sie sich erst einmal über die richtige und artgerechte Haltung und ihren gewohnten Lebensraum informieren.

Gecko: Haltung

Wenn Sie sich für einen Gecko entschieden haben, müssen Sie sich für eine Art entscheiden. Für Anfänger ist der gelb-gemusterte Leopardengecko am besten geeignet. Wie auch alle anderen Haustiere, muss man auch bei der artgerechten Haltung beim Gecko auf ein paar Dinge achten. Diese lassen sich aber leicht umsetzen. Der Kauf ist dabei meist schon das Kniffligste. Es wird empfohlen einen Gecko nicht alleine zu halten. Um Rivalitäten zwischen Männchen zu vermeiden, sollte man im besten Fall ein Männchen und mehrere Weibchen kaufen. Da das Geschlecht bei Jungtieren aber nur schwer zu erkennen ist, sollten Sie Geckos erst dann kaufen, wenn man das Geschlecht eindeutig identifizieren kann. Wenn Sie allerdings befürchten, dass die Geckos zu viele Nachkommen produzieren, sollten Sie ein gleichgeschlechtliches Paar wählen.

Praxistipp: Geckos könnn bis zu 15 Jahre alt werden. Wer sich also einen anschafft, sollte damit rechnen, ihn über einen längeren Zeitraum zu pflegen.

Die Haltung im Terrarium ist realtiv einfach, da der Gecko recht bescheiden ist. Tagsüber sollte die Temperatur nicht unter 28°C liegen, nachts reichen auch 20°C. Die Luftfeuchtigkeit sollte am Tag bei 40-50% liegen, nachts sogar bei 50-70°. Wenn das Terrarium jetzt noch steppenartig ausgestattet ist, fühlt sich der Leopardengecko wohl. 

Terrarium für Gecko richtig ausstatten

Der Boden des Terrariums sollte mit Sand gefüllt werden. Bei den Geckos hat sich ein hoher Lehmanteil als beliebt erwiesen. Darin sinken die Tiere nicht so tief ein. Er lässt sich aber dennoch gut aufschütten und die Geckos können darin gut graben. Wenn Sie den Sand mit etwas Wasser vermischen, wird er hart und ähnelt dem Boden in der Steppe.

Geckos sind nachtaktiv und brauchen daher Rückzugsmöglichkeiten. Ideal sind Felsenplatten aus Kork, Steine oder Gehölz. Wichtig ist, dass das Material rau ist, damit die Krallen des Geckos daran genug Halt finden. Geckos lieben das Klettern. Klettermöglichkeiten wie z.B. Wurzeln, Lianen oder Felsimitate sind daher optimal. Pflanzen dienen im Gecko-Terrarium eher der Deko, da Geckos diese nicht wirklich brauchen. Sie können dann auch auf Kunstpflanzen zurückgreifen. Auch wenn Leopardengeckos trockene Gefilde mögen, brauche Sie dennoch ein Wasserbecken zum Baden. Gleichzeitig brauchen sie auch eine Futterstelle und auch eine Schieferplatte ist zu empfehlen. Darauf können sich die Tiere entspannen. Zur Terrarium-Technik gehören Lichtquellen, UV-Lampen, Thermometer und Hygrometer und evtl. eine Zeitschaltuhr für die Steuerung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

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