Baum fällen: Kosten

Muss ein Baum gefällt werden, ist das meist kein Job für einen Heimwerker. Zu groß ist die Gefahr, dass dabei jemand zu Schaden kommt. Wir erklären daher, was Sie das Baumfällen kostet.

Video Platzhalter
Video: Glutamat

Ist ein Baum krank, schwer beschädigt oder einfach so groß für ein Grundstück geworden, müssen Sie den Baum fällen. Die Kosten dafür sind allerdings nicht ganz ohne, denn nur in den seltensten Fällen, ist es möglich einen Baum selbst zu fällen, meist muss ein Fachmann mit der Baumfällung beauftragt werden. Doch was kostet es, einen Baum zu fällen? Die Kosten für die Baumfällung richten sich dabei nach der Größe des Baumes und nach dem benötigten Aufwand.

Baum fällen: Kosten

Was eine Baumfällung kostet, ist vor allem von dem Aufwand abhängig. Grundsätzlich gilt: Je höher der Baum, desto aufwendiger ist die Fällung. Weitere Faktoren können das Fällen weiter erschweren, etwa Gefahrenquellen wie Häuser, Stromleitungen, Zäune und ähnliches in unmittelbarer Umgebung. Die Kosten einer Baumfällung setzen sich wie folgt zusammen:

  • Baumfällung: 10 bis 22 €/m, wenn Sie das Holz der Firma überlassen und Äste selber entsorgen; 24-40 €/m falls Sie das Holz selber verwerten möchten
  • Baumstumpf entfernen: 60-180
  • Baumwurzel entfernen: 70-150
  • Entsorgung: 100-150
  • Fällgenehmigung: 25-90

Praxistipp: Eine Fällgenehmigung ist meist nur nötig bei Bäumen ab einem Durchmesser von 80 cm, ohne Genehmigung kommen Bußgelder bis zu 50.000 Euro auf Sie zu. Beachten Sie zudem die Satzungen zum Thema „Baum fällen“ Ihrer Gemeinde.

Insgesamt kann Sie das Fällen eines 15 Meter großen Baumes also zwischen 400 und 1200 Euro kosten. Es lohnt sich daher in jedem Fall, Preise zu vergleichen. Günstiger wird es nur, wenn Sie Dinge wie die Entsorgung des Grünschnitts und die Entfernung des Baumstumpfs und der Baumwurzel selber übernehmen.

Baum selber fällen

Die Kosten für die Baumfällung können Sie nur noch weiter senken, wenn Sie sich dazu entschließen den Baum selber zu fällen. Die Kostenfrage sollte hierbei jedoch nicht im Vordergrund stehen, sondern ob Sie sich zutrauen, einen ganzen Baum zu entfernen, und vor allem auch ob Sie die Baumfällung sicher durchführen können. Je kleiner der Baum ist und je weniger Gefahrenquellen in der Nähe sind, desto eher können Sie den Baum selber fällen. Holen Sie sich allerdings in jedem Fall mindestens zwei Helfer dazu, die Ihnen zur Hand gehen können.

Das könnte Sie auch interessieren ...

Elektroschubkarre - Foto: iStock/ AleksandarNakic
Ohne Muskelkraft
Elektroschubkarre: Für den einfachen & schnellen Transport

Während klassische Schubkarren mit recht viel Muskelkraft geschoben werden müssen, versprechen Elektroschubkarren eine entspanntere und rückenschonende Alternative. Doch welche Elektroschubkarre ist das richtige Modell für Sie und woran ist ein gutes Produkt überhaupt zu erkennen?

Stihl - Foto: STIHL
Nachhaltiger Garten & Artenvielfalt
Kirschlorbeer ersetzen: Die besten Alternativen im Überblick

Eine Hecke im Garten schützt vor Lärm und bietet Privatsphäre. Sie kann außerdem ein wichtiger Lebensraum für Tiere sein und Insekten Nahrung liefern. Bei Heckenpflanzen wie Thuja- oder Kirschlorbeer kommt dieser Aspekt aber eher zu kurz. Doch die Biodiversität lässt sich durch zusätzliche Wildsträucher und Stauden verbessern.

Welche Erde fürs Hochbeet? - Foto: sidm / MMM
Hochbeetfüllung
Welche Erde fürs Hochbeet wählen? Tipps für die perfekte Mischung

Damit Gemüse- oder Zierpflanzen im Hochbeet gut gedeihen, kommt es auf die richtige Hochbeetfüllung an. Doch: Welche Erde eignet sich fürs Hochbeet?

Hornspäne - Foto: sidm / TH
Natürlicher Dünger für kräftige Pflanzen
Hornspäne: Wirkung, richtige Anwendung und Tipps für Ihren Garten

Ausreichend Stickstoff für ein gesundes Pflanzenwachstum und umweltfreundlich aus 100 Prozent...

Eine Hand streut Komposterde um eine kleine grüne Pflanze, die auf einem braunen, offenen Feld wächst. - Foto: iStock/Singkham
Grundlagen für fruchtbare Böden
Organischer Dünger: Wirkung, Anwendung und Tipps für gesunden Garten

Bio ist immer besser? Während das beim Düngen nicht immer der Fall ist, bietet organischer Dünger doch einige Vorteile gegenüber mineralischem NPK-Dünger. Warum Biodünger im Garten so wichtig ist und wann es doch sinnvoll sein kann, auf „künstliche“ Varianten auszuweichen, erklären wir in folgendem Artikel.

Kunstdünger - Foto: iStock / iamporpla
Mehr Ertrag und Blütenpracht im Garten
Kunstdünger: Wirkung, Anwendung und Tipps für Garten & Beete

Neben organischen Düngern gibt es auch Kunstdünger, die den Pflanzen beim Wachsen und Gedeihen helfen sollen. Doch so ganz unbedenklich sollte man Kunstdünger nicht verwenden ...