Die wichtigsten Erden

Wichtige Erde: Rhododendronerde

Aus der Serie: 10 Blumenerden, die Sie wirklich brauchen

Tomatenerde, Rosenerde, Kakteenerde: Für jede Pflanze gibt es die spezielle Blumenerde. Aber welche Blumenerde braucht man wirklich? Wir stellen die 10 wichtigsten Blumenerden vor.

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Foto: sidm / TH
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Viele Blüten und kräftige grüne Blätter: Das ist das, was man von einem Rhododendron erwartet. Aber nicht immer erfüllt uns Rhododendron diese Träume. Denn Rhododendron hat ganz bestimmte Vorstellungen, wenn es um die Nährstoffe geht. Zum Glück gibt es aber eine wichtige Blumenerde, die diese Ansprüche erfüllt: Rhododendronerde. Wieso diese Blumenerde wichtig ist, was der Rhododendron mag und für welche Pflanzen sich die Rhododendronerde noch eignet, erfahren Sie hier.

Was ist das Besondere an Rhododendronerde?

Rhododendron kommt ursprünglich aus Asien. Besonders im Himalaya, China und Japan fühlt er sich besonders wohl. Aber auch auf anderen Kontinenten wie z.B. Nordamerika und Australien fühlt er sich wohl. Aber was ist so besonders an der Rhododendronerde? Das Besondere ist, dass die Rhododendronerde exakt an den Rhododendron angepasst ist. Alle Eigenschaften, die der Rhododendron liebt, sind in dieser Erde zu finden.

Bei einem Rhododendron lohnt es sich durchaus eine Spezialerde zu kaufen, da die Pflanze nur sehr ungern Kompromisse eingeht. Die Rhododendronerde sorgt für ein perfektes Wachstum, eine hohe Widerstandsfähigkeit und für eine ausdauernde Blütenpracht.

Welche Erde mag Rhododendron?

Rhododendron mag vor allem Rhododendronerde. Aber welche Nährstoffe und Eigenschaften enthält die Rhododendronerde, damit die Pflanze zufrieden ist? Was mag der Rhododendron? Rhododendron ist eine Moorpflanze. Und wie alle Moorbeetpflanzen fühlt sich auch der Rhododendron bei einem niedrigen pH-Wert wohl. Ein niedriger pH-Wert sorgt dafür, dass der Boden nicht kalkhaltig ist. Und das ist gut, weil Rhododendron sehr empfindlich auf Kalk reagiert. Wenn der pH-Wert bei 4-5 liegt, ist es optimal. Doch der richtige pH-Wert allein reicht nicht aus. Der Rhododendron braucht auch viele Nährstoffe. Dazu zählen vor allem Eisen, Kalium und Kalzium. Zusätzlich dazu benötigt die Pflanze auch Bor, Mangan, Zink und Kupfer. Gemeinsam ähneln diese Inhaltsstoffe in dem Substrat dem Boden in Asien. So kann sich der Rhododendron direkt heimisch fühlen.

Damit der Rhododendron gut versorgt ist, muss man auch wissen, dass er ein flaches Wurzelsystem hat. Das tief gelegene Grundwasser kann oft nicht erreicht werden. Daher braucht der Rhododendron auch eine Blumenerde, die Feuchtigkeit speichern kann. Diese Erde darf aber auch nicht zu viel speichern und muss auch druchlässig sein.

Was mögen Rhododendron nicht?

Es gibt verschiedene Dinge, die dem Rhododendron gar nicht gefallen. Dazu gehört z.B. der bereits erwähnte hohe Anteil an Kalk im Boden. Außerdem mag die Pflanze keinen Lehmboden. Dieser ist oft zu dicht, so dass die Wurzeln keine Luft bekommen. Auch wenn die Pflanze Wasser braucht: Staunässe mag die Pflanze gar nicht. Die Folge bei zu viel Wasser sind Pilzerkrankungen. Doch nicht nur der Boden kann den Rhododendron einschränken. Auch der falsche Rückschnitt, der falsche Standort (zu schattig) oder eine einseitige Düngung kann dazu führen, dass der Rhododendron keine Blüten bildet.

Für welche Pflanzen kann man Rhododendronerde verwenden?

Es gibt Pflanzen, die genau die gleichen Ansprüche haben. So können Sie die Blumenerde für mehrere Pflanzen nutzen. Bei der Rhododendronerde ist das vor allem bei anderen Moorbeetflanzen der Fall.

Dazu zählen dann z.B. Azaleen, Cranberries, Heidelbeeren, Kamelien und viele Heidepflanzen. Rhododendron kann aber auch für Pflanzen verwendet werden, die keine Moorpflanze ist. So wird auch häufig empfohlen, die Hortensie in Rhododendronerde zu pflanzen.

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