Campingkocher im Test: Die 5 besten Modelle für Ihren Urlaub!
Campingkocher gibt es bereits ab 20 Euro, doch taugen die billigen Modelle auch etwas? Unsere Kollegen der Autozeitung haben elf Geräte getestet, von denen leider nicht alle überzeugen konnten. Die fünf besten Campingkocher stellen wir Ihnen hier vor!
Die genannten Produkte wurden von unserer Redaktion persönlich und unabhängig ausgewählt. Beim Kauf in einem der verlinkten Shops (Affiliate Link bzw. mit Symbol) erhalten wir eine geringfügige Provision, die redaktionelle Selektion und Beschreibung der Produkte wird dadurch nicht beeinflusst.
- Welcher Campingkocher ist der beste im Test?
- Das ist uns beim Campingkocher-Test aufgefallen
- So wurde getestet
- Testsieger: Gaskocher von Odoland (faltbar)
- Campingaz Camp'Bistro
- Campingaz Camping Cook CV
- Evocamp-Gaskocher
- Fire Maple FMS-103-Kompaktbrenner
- Diese Geräte können wir nicht empfehlen
- Kompletten Campingkocher-Test lesen
- Häufige Fragen und Antworten zu Campingkochern
Diese Marken wurden getestet:
Campingaz, Evocamp, Fire Maple, Odoland
Günstig, flexibel und naturverbunden – Camping erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. Auf sämtlichen Luxus der modernen Welt möchte man jedoch auch im Zelt nicht verzichten. Damit der Urlaub entspannt bleibt und Sie nicht plötzlich auf kalte Dosenravioli zurückgreifen müssen, ist ein guter Campingkocher Pflicht. Reicht dafür bereits ein Modell für 20 Euro oder sollte man etwas tiefer in die Tasche greifen?
In dem Campingkocher-Test hat sich gezeigt: Ein guter Campingkocher muss nicht teuer sein, aber die Geräte unterscheiden sich teils stark in Qualität und Sicherheit. Wir stellen die top fünf Campingkocher vor und erklären, warum Sie von einigen Geräten besser die Finger lassen sollten.
Welcher Campingkocher ist der beste im Test?
Von den top fünf Campingkochern erreichten vier ein „befriedigend“ und einer ein „ausreichend“. Außerdem gab es drei Produkte im Test, die wir definitiv nicht empfehlen können. Sie fielen mit „mangelhaften“ Noten deutlich durch.
Das ist uns beim Campingkocher-Test aufgefallen
Unsere Kollegen der Autozeitung haben die Campingkocher einem gründlichen Praxistest unterzogen. Dabei sind einige positive und negative Dinge ins Auge gefallen. In der Bildergalerie haben wir diese einmal zusammengefasst:
So wurde getestet
Im Test haben die Kollegen der Autozeitung viel wert auf die Praxis gelegt. Doch auch die Sicherheit und Qualität der Kocher spielte eine große Rolle. Sämtliche Geräte wurden von der Redaktion erworben und durchliefen die gleiche Testprozedur:
Funktionalität | Kein Praxistest ohne Praxis: Natürlich wurde mit den Campingkochern ausführlich gekocht. Jedes Gerät musste unter anderem Nudeln, Frikadellen, Kartoffelpüree und einige Liter Kaffee kochen. Außerdem wurde geprüft, wie schnell die Geräte einen Liter ungesalzenes Wasser zum Kochen bringen können. |
Qualität | Insbesondere bei einem Produkt, das viel auf Reisen ist, spielt die Materialqualität und die Verarbeitung eine große Rolle. |
Sicherheit | Für die Sicherheit wurde die Stabilität der Flamme mithilfe eines Ventilators geprüft. Das Feuer durfte sich dabei nicht ausblasen lassen. Außerdem sollte der Campingkocher die Gaszufuhr unterbrechen, wenn nicht geheizt wird. Letztlich spielten auch die Standfestigkeit des Kochers und des Kochbehälters auf dem Kocher eine Rolle. |
Nachhaltigkeit | Der Kaufpreis wurde im Test nicht berücksichtigt, die Betriebskosten allerdings schon. Hier wurde der Verbrauch und der Gaspreis berechnet. |
Testsieger: Gaskocher von Odoland (faltbar)
Den Testsieg sichert sich der Gaskocher von Odoland. Das faltbare Gerät ist besonders leicht zu transportieren und aufzubauen und verfügt trotzdem über eine Auflage, die sogar für große Töpfe geeignet ist. Vor allem in der Kategorie Sicherheit überzeugt das Gerät auf voller Linie. Hier beschert ihm seine Standfestigkeit die volle Punktzahl. Der vergleichsweise hohe Kaufpreis wird durch die Sparsamkeit wieder kompensiert. Das Gerät benötigt nur sehr wenig Gas aus der Bajonettkartusche.
Warum erreicht der Odoland Campingkocher dann trotzdem nur ein „befriedigend“? Ausgerechnet der Piezo-Zünder des Geräts versagte am Ende komplett. Ohne diesen Manko hätte es für den Kocher zumindest für ein „gut“ gereicht. Für ein „sehr gut“ hätte es jedoch auch dann nicht gereicht, denn das Gerät ist an mehreren Stellen unsauber verarbeitet, die Bedienungsanleitung ist nur auf Englisch verfügbar und der Kocher ist bei Vollgas besonders laut.
Campingaz Camp'Bistro
Auf dem zweiten Platz landet der Campingaz Camp'Bistro. Das wertige Gerät wird mit einem stabilen und praktischen Transportkoffer geliefert und lässt sich komfortabel mit Piezo-Zünder bedienen. Der Kocher ist groß genug, dass auf ihm auch größere Töpfe und Pfannen bequem Platz finden. Die Bedienelemente bleiben selbst auf höchster Stufe noch kalt. Besonders lobenswert: Beim Sicherheitstest ließ sich die Flamme zwar ausblasen, aber das Gerät stellte daraufhin sofort die Gaszufuhr ein.
All das macht den Campingkocher von Campingaz zu einem würdigen Preis-Leistungs-Sieger.
In einigen Punkten gab es jedoch auch Abzüge. So ist das Gerät für ein einflammiges Gerät ein wenig groß geraten und das Heizen dauert ein wenig länger als bei anderen Geräten im Test.
Campingaz Camping Cook CV
Der Campingaz Camping Cook CV ist punktgleich mit dem zweiten Platz, ebenfalls von Campingaz. Das Gerät überzeugt vor allem durch seine hohe Sicherheit: Standfestigkeit, eine stabile Flamme und die selbstständige Unterbrechung der Gaszufuhr, wenn die Flamme erlischt. Dank des zweiten Brenners lassen sich auch kompliziertere Menüs zubereiten.
Leider verliert das Gerät Punkte bei den Betriebskosten, da hierfür spezielle Kartuschen mit Easy-Clic-System benötigt werden. Das macht den Betrieb unnötig teuer, obwohl der Gasverbrauch an sich gering ist. Die Tester hätten sich außerdem einen längeren Schlauch gewünscht, um größere, auf dem Boden stehende, Gasflaschen anschließen zu können. Eine Piezo-Zündung sowie ein Deckel wären ebenfalls wünschenswert.
Evocamp-Gaskocher
Der Evocamp-Gaskocher überzeugt vor allem durch seine zwei Brenner, dem eleganten Design und der praktischen Piezo-Zündung. Die Flammen sind außerdem sehr stabil und auffallend leise.
Beim teuersten Campingkocher im Test wäre ein Deckel oder Windschutz wünschenswert gewesen, die hier jedoch fehlen. Weiteres Manko: Die Gaszufuhr schaltet sich nicht automatisch aus, wenn die Flamme erlischt. Eine der Kartuschen für die Brenner ließ sich außerdem nur schwer einsetzen.
Fire Maple FMS-103-Kompaktbrenner
Der Fire Maple FMS-103-Kompaktbrenner ist ein ganz besonderes Gerät, das vor allem durch seine kompakte Größe auffällt. Der Kocher wiegt gerade einmal 105 g und passt in eine winzige Box, die nicht viel größer ist als eine Coladose. Er eignet sich daher vor allem für Wanderer oder Trekker, für die leichtes Gepäck besonders wichtig ist. Trotz der kompakten Maße steckt in dem Campingkocher jede Menge Power. Im Test brachte die sehr stabile Flamme das Wasser in etwa 3 1/2 Minuten zum Kochen – wesentlich schneller als die Konkurrenz. Dabei bleibt das Gerät sehr sparsam.
Die starke Flamme und die kompakte Größe haben jedoch auch Nachteile. So erinnert der Kocher in der Lautstärke eher an einen Schneidbrenner und die Wärmestrahlung ist so stark, dass beim Bedienen des Regelventils Vorsicht geboten ist. Aufgrund des hohen Schwerpunkts und des geringen Gewichts, ist der Brenner auch eher nur für kleine Töpfe geeignet. Je größer der Topf, desto kippeliger wird das Gerät.

Möchten Sie mit Ihrem Campingkocher noch flexibler sein, ist der Camping Kitchen 2 Grill & Go CV von Campingaz eine kompakte Möglichkeit, gleichzeitig zu kochen und zu grillen. Wir haben das Gerät in einem separaten Einzeltest selbst ausprobiert und sind begeistert:
Diese Geräte können wir nicht empfehlen
Neben den empfehlenswerten Campingkochern im Test gibt es auch einige Geräte, die nicht überzeugen konnten oder sogar ein Sicherheitsrisiko darstellen. Ganze drei Geräte konnten lediglich ein „mangelhaft“ erzielen. Dazu zählen der Jung-HappyHome-Gaskocher, der Tolegano-Gaskocher und der Elf-Monkey-Konpaktbrenner.
Der Jung-HappyHome-Gaskocher konnte in den Punkten Material- und Verarbeitungsqualität nicht überzeugen. Bereits beim Auspacken stellte sich heraus, dass der Transportkoffer zerborsten war. Selbst die Bedienungsanleitung wirkt sorglos zusammengeschustert. Sie ist schlecht übersetzt und enthält sogar Infos über Zubehör, das allerdings nur bei baugleichen Geräten von Magnum mitgeliefert wird.
Der Tolegano-Gaskocher ist nahezu baugleich mit dem Gerät von Jung. Qualitativ kann also nicht viel mehr erwartet werden. Die Verarbeitung ist ebenso schlecht, wie bei den anderen baugleichen Geräten. Leistungsmäßig kann der Kocher ebenfalls nicht punkten. Beinahe acht Minuten muss man warten, möchte man Wasser zum Kochen bringen.
Der Elf-Monkey-Kompaktbrenner wirkt auf den ersten Blick gar nicht schlecht: robust verarbeitet, solide und kompakt. Leider lässt sich das Gasventil nicht vollständig zudrehen, sodass stetig Gas austritt, was nicht nur unangenehm riecht, sondern auch ein reales Verpuffungsrisiko mit sich bringt.
Kompletten Campingkocher-Test lesen
Sie möchten sich den kompletten Test aller Campingkocher durchlesen? Sämtliche Ergebnisse, inklusive Test-Tabellen finden Sie bei unseren Kollegen von der Autozeitung im Artikel: Elf Campingkocher im Test: Diese Gaskocher haben uns überzeugt.
Häufige Fragen und Antworten zu Campingkochern
Wie lange hält eine Gaskartusche?
Pauschal lässt sich die Frage nicht beantworten, da der Gasverbrauch sich je nach Brenner unterscheidet. Die meisten Campingkocher im Test verbrauchen zum Aufkochen von Wasser etwa 15 bis 23 gr Gas. Zum Vergleich: Eine Gaskartusche enthält meist 227 g, sodass Sie mit einer Kartusche zwischen 10 und 15 Mal Gas aufkochen können. Möchten Sie häufiger mit dem Brenner kochen, sollten Sie auf eine große Gasflasche zurückgreifen.
Wie sollte man eine Gaskartusche lagern?
Gaskartuschen sollten kühl und trocken in einem gut belüfteten Raum gelagert werden. Erhitzen sich die Kartuschen zu stark, entsteht Explosionsgefahr. Die Grenze liegt etwa bei 50 °C. Halten Sie die Kartuschen daher von Wärmequellen fern und lassen sie sie nicht in der Sonne liegen. Beachten Sie außerdem, dass Stechkartuschen im Brenner bleiben müssen, da sie sonst auslaufen.
Wie finde ich heraus, wie viel Gas noch in der Gasflasche ist?
Die einfachste Möglichkeit, den Füllstand einer Gasflasche zu ermitteln, ist sie zu wiegen.
Tara-Gewicht: Ermitteln Sie zunächst das Tara-Gewicht, also das Gewicht der leeren Flasche. Dies sollte auf der Flasche vermerkt sein.
Flasche wiegen: Wiegen Sie anschließend die Flasche auf einer gewöhnlichen Personenwaage.
Menge berechnen: Ziehen Sie dann vom gewogenen Gewicht das Tara-Gewicht ab. So ermitteln Sie das gesamte Gewicht des noch vorhandenen Gases.
Das könnte Sie auch interessieren ...























