Wie teuer ist es wirklich?

Wärmepumpe: Das kosten Kauf, Installation und Betrieb

Wärmepumpen nutzen Umweltenergie effizient für Heizung und Warmwasser. Die Gesamtkosten umfassen dabei Anschaffung, Installation und Betrieb. Wir liefern einen Überblick und klären, wie viel Geld man wirklich braucht.

Eine Hand hält Euroscheine vor eine weiße Wärmepumpe im Hintergrund
Nach Heizungstausch völlig ruiniert? Wir klären, was eine Wärmepumpe wirklich kostet und geben einen Überblick im Vergleich zu Öl und Gas. Foto: istockphoto.com / Maryana Serdynska
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Wärmepumpen sind eine umweltfreundlichere Alternative zu fossilen Heizsystemen und gewinnen stetig an Bedeutung. Die Technologie nutzt Umweltwärme aus Luft, Erde oder Wasser und wandelt sie mittels Strom in Heizwärme um. Neben den ökologischen Vorteilen spielen natürlich auch die Gesamtkosten eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung. Wir geben einen Überblick über Anschaffung, Installation, Nachrüstung und Co.

Wärmepumpe: Funktionsweise und Umweltenergie-Nutzung

Wärmepumpen arbeiten nach dem umgekehrten Kühlschrankprinzip und entziehen der Umgebung Wärme, auch bei niedrigen Temperaturen. Ein Kältemittel nimmt die Umweltwärme auf und verdampft dabei. Im Anschluss wird es komprimiert und gibt die gewonnene Wärme dann an das Heizsystem ab. Diese Technologie nutzt Umweltwärme aus Außenluft, Erdreich oder Grundwasser und benötigt lediglich Strom für den Betrieb der Pumpe und des Kompressors. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) beschreibt das Verhältnis von abgegebener Wärme zu eingesetztem Strom und liegt – abhängig von System und Auslegung – typischerweise im Bereich etwa 2,5 bis 5. Das bedeutet, dass aus einem Kilowatt (kW) Strom drei bis fünf kW Heizleistung entstehen.

Die verschiedenen Wärmequellen bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile in Bezug auf Effizienz und Installationsaufwand. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind am einfachsten zu installieren, erreichen aber bei sehr niedrigen Außentemperaturen geringere Wirkungsgrade. Erdwärmepumpen nutzen die konstante Temperatur des Bodens und arbeiten ganzjährig mit hoher Effizienz, erfordern jedoch aufwendigere Erschließungsarbeiten. Wasser-Wasser-Wärmepumpen erreichen die höchsten Jahresarbeitszahlen, benötigen aber einen geeigneten Grundwasserbrunnen. Die Wahl der passenden Technologie hängt von den örtlichen Gegebenheiten, dem Budget und den energetischen Anforderungen des Gebäudes ab.

Anschaffungskosten verschiedener Wärmepumpen-Typen

Diagramm mit vier verschiedenen Typen von Wärmepumpensystemen mit deutschem Text
Es gibt verschiedene Wärmepumpensysteme. Das Grundprinzip bleibt gleich, aber die Quelle der Umweltenergie variiert. Foto: istockphoto.com / Firn

Die Anschaffungskosten für Wärmepumpen variieren erheblich, je nach Technologie und Leistung. Luft-Wasser-Wärmepumpen für Ein- und Zweifamilienhäuser kosten zwischen 8.000 und 16.000 Euro ohne Installation. Diese Geräte sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich: Kompaktgeräte für die Innenaufstellung, Split-Systeme mit getrennten Innen- und Außeneinheiten sowie reine Außengeräte. Die Preisunterschiede ergeben sich durch unterschiedliche Leistungsklassen, Ausstattungsmerkmale wie integrierte Warmwasserspeicher und die Qualität der verwendeten Komponenten. Hochwertige Modelle mit besonders leisen Betriebseigenschaften oder erweiterten Smarthome-Funktionen liegen im oberen Preissegment.

Erdwärmepumpen sind laut dem Heizportal co2online.de in der Anschaffung etwas teurer und kosten zwischen 12.000 und 15.000 Euro für das Gerät selbst. Der höhere Preis resultiert dabei aus der komplexeren Technik und den speziellen Anforderungen an die Sole-Kreislauf-Komponenten. Wasser-Wasser-Wärmepumpen bewegen sich in einem ähnlichen Preisbereich wie Erdwärmepumpen, benötigen jedoch zusätzliche Pumpen und Filteranlagen für den Brunnenbetrieb. Hybridlösungen, die Wärmepumpen mit Gas- oder Ölbrennern kombinieren, sind aufgrund der doppelten Heizungstechnik noch teurer und liegen insgesamt bei über 20.000 Euro. Dafür bieten sie aber noch bessere Versorgungssicherheit bei extremen Wetterlagen und können auch in schlecht gedämmten Altbauten eine Option darstellen. Warmwasser-Wärmepumpen für die dezentrale Trinkwassererwärmung sind bereits ab 1.500 Euro erhältlich und stellen eine kostengünstige Einstiegslösung dar.

Installationskosten für Luft-Wasser Wärmepumpen

Die Installation einer Wärmepumpe erfordert verschiedene Fachgewerke und verursacht zusätzliche Kosten zwischen 3.000 und 8.000 Euro. Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen fallen hauptsächlich Kosten für die hydraulische Einbindung, elektrische Anschlüsse und die Montage der Außeneinheit an.

Ein qualifizierter Heizungsinstallateur übernimmt die Anbindung an das bestehende Heizsystem, installiert Pufferspeicher und Regelungstechnik. Elektrikerarbeiten umfassen die Verlegung von Starkstromleitungen und die Installation des Wärmepumpen-Stromzählers. Die Inbetriebnahme durch den Hersteller-Service kostet zusätzlich einige hundert Euro, ist jedoch für die Gewährleistung erforderlich.

Installationskosten für Erdwärmepumpen

Diagramm einer Erdwärmepumpe das die verlegten Schleifen im Boden zeigt.
Bei der Installation einer Erdwärmepumpe müssen Flächenkollektoren im Boden vergraben werden. Alternativ sind tiefe Bohrungen für Sonden möglich. Foto: istockphoto.com / adventtr

Erdwärmepumpen verursachen deutlich höhere Installationskosten durch die aufwendige Erschließung der Wärmequelle. Erdkollektoren erfordern Erdarbeiten auf 1,5 bis 2 Meter Tiefe und kosten inklusive Verlegung zwischen 20 und 50 Euro pro Quadratmeter, wobei üblicherweise um die 300 Quadratmeter verlegt werden müssen. Hier summieren sich die Kosten auf 6.000 bis 15.000 Euro. Erdsonden sind teurer in der Installation, benötigen aber weniger Platz und erreichen höhere Effizienzwerte.

Die Bohrkosten liegen bei 60 bis 100 Euro pro Meter, wobei Einfamilienhäuser typischerweise ein bis zwei Bohrungen mit 40 bis 100 Meter Tiefe benötigen. Zusätzlich fallen Kosten für behördliche Genehmigungen und geologische Gutachten an. Die Gesamtinstallationskosten für Erdwärmepumpen liegen zwischen 8.000 und 17.000 Euro.

Kosten für ein Wärmepumpen-Fundament

Wärmepumpen-Außengeräte benötigen ein stabiles Fundament, das Vibrationen dämpft und einen sicheren Stand gewährleistet. Ein Betonfundament mit den Abmessungen von etwa zweimal einem Meter und 30 Zentimetern Tiefe kostet grob zwischen 600 und 600 Euro inklusive Material und Arbeitszeit, wobei die Preise hier je nach nötigen Bauarbeiten und Region auch deutlich abweichen können.

Alternativ stehen zudem vorgefertigte Fundamentplatten zur Verfügung, die sich einfacher installieren lassen, aber ebenfalls teurer sein können. Das Fundament muss zudem frostfrei gegründet und mit einer Drainage versehen werden, um Wasserschäden zu vermeiden. Bei ungünstigen Bodenverhältnissen können zusätzliche Erdarbeiten oder Stabilisierungsmaßnahmen erforderlich werden, die ebenfalls zu Mehrausgaben führen.

Kosten für Installation und Rückbau

Weitere Bauarbeiten umfassen die Verlegung von Rohrleitungen zwischen Innen- und Außengerät sowie die Installation von Zu- und Abluftkanälen bei Innengeräten. Diese Arbeiten verursachen Kosten zwischen 500 und 1.500 Euro, je nach Entfernung und baulichen Gegebenheiten. Durchbrüche durch Außenwände für Rohrleitungen (Kernbohrung) kosten etwa 150 bis 300 Euro pro Öffnung.

Bei der Sanierung bestehender Heizungsanlagen fallen zusätzliche Kosten für den Rückbau der alten Anlage an. Öltanks müssen fachgerecht entsorgt werden, was zwischen 1.000 und 2.500 Euro kosten kann. Aber auch hier gibt es viel Luft nach oben, vor allem, wenn sie im Erdreich verbaut wurden. Schornsteine können nach dem Heizungsumbau immerhin oft stillgelegt werden, wodurch sich die jährlichen Schornsteinfegerkosten reduzieren. Soll ein Schornstein im Haus abgetragen werden, fallen natürlich auch dafür Handwerkerkosten an – die sich allerdings durch eigene Mithilfe, zum Beispiel beim Abtransport und der Entsorgung des Bauschutts reduzieren lassen.

Mögliche Folgekosten bei der Gebäudesanierung

Wärmepumpen arbeiten besonders in gut gedämmten Gebäuden effizient, da sie so mit niedrigen Vorlauftemperaturen funktionieren. Ältere Gebäude mit unzureichender Dämmung benötigen häufig zusätzliche Sanierungsmaßnahmen, um die Effizienz der Wärmepumpe zu optimieren. Eine Fassadendämmung kostet zwischen 100 und 200 Euro pro Quadratmeter und kann bei einem 150 Quadratmeter großen Einfamilienhaus Kosten von 15.000 bis 30.000 Euro verursachen.

Je nach Material sind aber auch spürbar höhere Preise pro Quadratmeter möglich. Die Dämmung des Dachs schlägt mit rund 60 bis 120 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Neue Fenster mit Dreifachverglasung kosten je nach Rahmen (Kunststoff, Holz, Aluminium) rund 275 bis rund 600 Euro pro Quadratmeter Fensterfläche.

Kosten für den Austausch von Heizkörpern

Der Austausch bestehender Heizkörper gegen Flächenheizungen verbessert die Effizienz der Wärmepumpe zudem erheblich. Fußbodenheizungen kosten bei Sanierungen typischerweise 100 bis 200 Euro pro Quadratmeter inklusive Installation, während Wandheizungen ab etwa 80 Euro pro Quadratmeter verfügbar sind. In einem 140 Quadratmeter großen Einfamilienhaus summieren sich die Kosten so ungefähr auf 4.200 bis 9.800 Euro für eine komplette Fußbodenheizung.

Großflächige Niedertemperatur-Heizkörper stellen eine kostengünstigere Alternative dar und kosten je nach Größe ab 150 bis 500 Euro pro Heizkörper. Die Investition in diese Maßnahmen kann sich aber amortisieren. Durch niedrigere Betriebskosten und höhere Effizienz der Wärmepumpe ist es möglich, die Ausgaben innerhalb von fünf bis zehn Jahren wieder einzuspielen. Das hängt aber stark von Energiepreisen, der realen Jahresarbeitszahl, möglichen Förderungen und der Effizienz der Dämmung ab.

Betriebskosten im praktischen Vergleich

Die jährlichen Betriebskosten einer Wärmepumpe sind wesentlich vom Strombedarf und den örtlichen Strompreisen abhängig. Laut heizspiegel.de verbraucht ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 140 Quadratmetern und Wärmepumpe etwa 35 bis 39 Kilowattstunde (kWh) Strom pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr. So werden etwa 4.900 kWh bis 5.500 kWh Strom pro Jahr für Heizung und Warmwasser fällig.

Bei einem gängigen Wärmepumpenstromtarif von 28 Cent pro entstehen auf diese Weise Betriebskosten zwischen 1.400 und 1.550 Euro jährlich. Gut gedämmte Häuser mit Fußbodenheizung können den Stromverbrauch deutlich senken. Da die Preise direkt von der Jahresarbeitszahl der Anlage abhängen, ist eine fachgerechte Dimensionierung und Planung bei einer Wärmepumpe sehr wichtig.

Eine Gas-Brennwertheizung mit einem laut Heizspiegel mittleren Verbrauch von rund 120 kWh pro Quadratmeter verbraucht in demselben Einfamilienhaus etwa 1.700 bis 2.200 Kubikmeter Gas pro Jahr. Bei aktuellen Neukundenpreisen von 9 Cent pro kWh liegen die Kosten so bei rund 1.550 Euro, Bestandskundenpreise sind oft höher.

Ölheizungen liegen bei ähnlichen Verbrauchskosten, schwanken jedoch stärker je nach Ölpreisentwicklung. Die etwas niedrigeren Betriebskosten der Wärmepumpe können die höhere Anfangsinvestition über die Betriebsdauer amortisieren. Bei den zu erwartend steigenden CO₂-Preisen für fossile Brennstoffe wird dieser Vorteil künftig noch deutlicher ausfallen.

KfW-Förderung für Wärmepumpen

Staatliche Förderungen reduzieren die Investitionskosten für Wärmepumpen erheblich und verbessern die Wirtschaftlichkeit. Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kann über das Programm 458 eine Grundförderung von 30 Prozent der Kosten beantragt werden.

Mit einer Kombination aus Klimageschwindigkeitsbonus (20%), Einkommensbonus (30%) und Effizienzbonus (5%) steigt die maximale Fördersumme auf höchstens 70 Prozent der förderfähigen Kosten (30.000 Euro pro Wohneinheit) an und deckt neben der Wärmepumpe auch Installationsarbeiten und notwendige Umfeldmaßnahmen ab. Maximal kann man derzeit einen Zuschuss von 21.000 Euro für den Einbau einer Wärmepumpe vom Staat erhalten.

KfW-Kredite für energetische Sanierungen und Heizungstausch

KfW-Ergänzungskredite zum Heizungsaustausch (358/359) oder zur Sanierung zum Effizienzhaus (Kfw-Kredit 261) mit günstigen Zinssätzen ergänzen die Zuschussförderung und ermöglichen eine vollständige Finanzierung der Modernisierungsmaßnahmen. Regionale Förderprogramme der Länder und Kommunen können zusätzliche Unterstützung bieten.

Die Antragstellung muss vor Vorhabenbeginn erfolgen, weshalb eine frühzeitige Beratung durch einen Energieeffizienz-Experten empfehlenswert ist. Steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten nach § 35c EStG erlauben alternativ die Geltendmachung von 20 Prozent der Modernisierungskosten über drei Jahre. Hier gilt es aber, den Ausschluss der Doppelförderung zu beachten.

Wartung und langfristige Kosten

Wärmepumpen gelten als wartungsarme Heizsysteme, benötigen jedoch regelmäßige Kontrollen für einen effizienten Betrieb. Eine jährliche Wartung durch den Fachbetrieb kostet zwischen 150 und 300 Euro und umfasst die Überprüfung der Kältemittelfüllung, Reinigung der Wärmetauscher und Kontrolle aller sicherheitsrelevanten Komponenten. Luftfilter sollten mehrmals jährlich gereinigt oder ersetzt werden, was Kosten von 20 bis 50 Euro verursacht. Die Lebensdauer einer Wärmepumpe liegt zwischen 15 und 20 Jahren, wobei einzelne Komponenten wie Verdichter oder Elektronik früher ersetzt werden können.

Größere Reparaturen fallen hauptsächlich nach der Gewährleistungszeit an und können zwischen 800 und 2.500 Euro kosten. Der Austausch des Verdichters als teuerstes Bauteil kann mit 2.000 bis 4.000 Euro zu Buche schlagen, kommt aber bei qualitativ hochwertigen Anlagen selten vor. Hier unterscheiden sich Hersteller und Bauart beim Preis mitunter deutlich. Moderne Wärmepumpen mit Internetanbindung ermöglichen eine Ferndiagnose und reduzieren Ausfallzeiten durch präventive Wartung. Die Gesamtkosten für Wartung und Reparaturen über die Lebensdauer einer Wärmepumpe belaufen sich grob geschätzt auf etwa 3.000 bis 5.000 Euro, wobei dieser Wert stark variieren kann.

Gesamtkostenbetrachtung und Wirtschaftlichkeit

Die Gesamtkosten einer Wärmepumpen-Installation für ein durchschnittliches Einfamilienhaus liegen zwischen 20.000 und 35.000 Euro vor Förderung. Nach Abzug der staatlichen Zuschüsse reduzieren sich die Netto-Investitionskosten auf 12.000 bis 25.000 Euro je nach Fördersatz und gewählter Technologie. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 10 kW Leistung kostet inklusive Installation etwa 18.000 bis 22.000 Euro, während Erdwärmepumpen 25.000 bis 32.000 Euro erfordern. Zusätzliche Sanierungsmaßnahmen wie Dämmung oder Flächenheizungen können die Gesamtinvestition auf 40.000 bis 60.000 Euro steigern, verbessern jedoch die Effizienz und den Wohnkomfort erheblich. Gerade bei der Durchführung von Dämm-Maßnahmen in Altbauten ist aber die individuelle Situation vor Ort entscheidend dafür, ob dieser finanzielle Rahmen eingehalten wird oder sich unter Umständen deutlich erhöht. Das lässt sich nur durch das Zurateziehen eines geschulten Energieeffizienz-Experten oder Gutachters ermitteln.

Die Amortisation der Mehrinvestition gegenüber einer Gas-Brennwertheizung kann durch die niedrigeren Betriebskosten innerhalb von 8 bis 15 Jahren eintreten. Das hängt aber maßgeblich von JAZ, Energiepreisen und Gebäudezustand ab. Bei einem jährlichen Kostenvorteil von 800 bis 1.200 Euro kann sich eine Wärmepumpe auch ohne Förderung wirtschaftlich amortisieren. Mit staatlicher Unterstützung verkürzt sich die Amortisationszeit deutlich. Steigende CO₂-Preise und Energiekosten für fossile Brennstoffe verbessern die Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen zudem kontinuierlich. Zusätzlich steigert eine moderne Heiztechnik den Immobilienwert und verbessert die Energieeffizienzklasse im Energieausweis.

Kostenvergleich mit konventionellen Heizsystemen

Ein direkter Kostenvergleich zwischen Wärmepumpen und konventionellen Heizsystemen zeigt die langfristigen Vorteile der umweltfreundlichen Technologie. Eine neue Gas-Brennwertheizung kostet inklusive Installation zwischen 8.000 und 12.000 Euro, verursacht jedoch höhere Betriebskosten und ist von schwankenden Gaspreisen abhängig. Über einen Zeitraum von 20 Jahren entstehen bei der Gasheizung Gesamtkosten von etwa bis zu 55.000 Euro inklusive Brennstoffkosten, Wartung und Schornsteinfeger. Dieser Wert kann durch potenziell weiter steigende Gas- bzw. CO₂-Preise zudem übertroffen werden. Eine vergleichbare Wärmepumpe erreicht in vergleichbaren Szenarien Gesamtkosten von rund 35.000 bis 45.000 Euro.

Ölheizungen zeigen ähnliche Investitionskosten wie Gasheizungen, sind jedoch zusätzlich von volatilen Ölpreisen und hohen CO₂-Abgaben betroffen. Die Installation neuer Ölheizungen ist in Folge der GEG-Novelle in Zukunft nur noch in Ausnahmefällen erlaubt, da 65 Prozent der Heizenergie aus erneuerbarer Energie stammen muss. Pelletheizungen erfordern höhere Anfangsinvestitionen von 15.000 bis 25.000 Euro, benötigen zusätzlich Lagerraum und regelmäßige Brennstofflieferungen. Wärmepumpen bieten die größte Unabhängigkeit von Brennstofflieferungen und ermöglichen in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen eine sehr hohe Effizienz und Unabhängigkeit. Die Gesamtkostenbetrachtung über die Nutzungsdauer zeigt somit Vorteile für die Wärmepumpen-Technologie.

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