Betonoptik-Farbe

Wand in Betonoptik streichen

Mit einer Wand in Betonoptik kann man sich dem urbanen Look einfach nähern, ohne gleich ein ganzes Loft mieten zu müssen.

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Foto: sidm/CK, PR

Wand in Betonoptik streichen

Die Betonoptik-Wandfarbe zaubert aus dem langweiligen Wohnraum einen modernen Raum im Loft-Look.

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Betonoptik-Farbe: Vorarbeiten

Fußbodenleisten, Steckdosen- und Lichtschalterabdeckungen sollten Sie vorab entfernen (dafür natürlich den Strom abstellen). Ecken, Steckdosen und Lichtschalter abkleben.

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Betonoptik-Farbe: Vorarbeiten

Malervlies und Folie um den Kamin vervollständigen die Vorarbeiten.

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Betonoptik-Farbe: Vorarbeiten

Laut Anleitung soll man etwa 2 qm pro Farbautrag einrechnen.

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Betonoptik-Farbe: Grundieren

Eine Grundierung verhindert, dass die Wand zu stark Feuchtigkeit saugt. Sie wird mit dem Quast oder einer Rolle aufgetragen. Die Wand muss zuerst trocknen, dann geht es mit der Beton-Optik weiter. 

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Betonoptik-Farbe: Grundspachtel auftragen

Den Grundspachtel gut aufrühren.

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Betonoptik-Farbe: Grundspachtel auftragen

Mit dem Heizkörperpinsel und eventuell der kleinen Rolle die Kanten bahnenweise streichen/rollen.

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Betonoptik-Farbe: Grundspachtel auftragen

Mit dem Kurzflorroller etwa 2 qm satt aufrollen.

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Betonoptik-Farbe: Grundspachtel auftragen

Sofort mit dem Spachtel nass in nass hinterherarbeiten.

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Betonoptik-Farbe: Grundspachtel auftragen

Die Spachtelschläge kreuz …

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Betonoptik-Farbe: Grundspachtel auftragen

… und quer ausführen. Auch die Übergänge zwiscchen den einzelnen Feldern nass in nass verarbeiten. Bei uns ergab sich eine Art „Streichballett”. Danach trocknen lassen.

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Betonoptik-Farbe: Effektspachtel auftragen

Nach dem Grund folgt die Effektfarbe.

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Betonoptik-Farbe: Effektspachtel auftragen

Den Effektspachtel aufrühren.

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Betonoptik-Farbe: Effektspachtel auftragen

Der Miniroller brachte hier das beste Ergebnis und passte praktischerweise in den kleinen Topf. Auch hierbei nur höchstens 2 qm (dünn) rollen.

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Betonoptik-Farbe: Effektspachtel auftragen

Wieder nass in nass spachteln. Die weiße wolkige Struktur, die anfangs entsteht, irritierte uns zuerst, aber sie trocknet sehr schnell zu einem optisch ansprechenden Design.

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Betonoptik-Farbe: Effektspachtel auftragen

Zu zweit geht's schneller und einfacher!

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Betonoptik-Farbe: Schlussarbeiten

Klebeband abziehen, wenn die Farbe noch leicht feucht ist.

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Betonoptik-Farbe: Schlussarbeiten

Steckdosenabklebung entfernen und Abdeckungen wieder anbringen. 

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Betonoptik-Farbe: Schlussarbeiten

Folie von Möbeln entfernen, Fußleisten wieder anbringen – fertig!

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Betonoptik-Farbe: So entsteht der Effekt

Zuerst bildet sich eine kräftige helle Schicht.

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Betonoptik-Farbe: So entsteht der Effekt

Die Wirkung nach dem Spachteln.

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Betonoptik-Farbe: So entsteht der Effekt

Eine halbe Stunde später: Ein wolkiger Effekt.

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Betonoptik-Farbe: So entsteht der Effekt

Fertige Betonstruktur auf der trockenen Wand – super!

Wer sich nach einer Wand in Betonoptik sehnt  – etwas rau, interessant strukturiert, ein wenig Loft-Feeling vermittelnd–, der wird große Augen machen, wenn er beim professionellen Maler nachfragt: Rund 2500 Euro können Sie für 15 qm Wand in Betonoptik-Farbe auf den Tisch legen. Ein klarer Fall für ein DIY-Projekt also. Mit dem richtigen Produkt schaffen Sie das auch als Laie. Wir verwenden die zweikomponentige Betonoptik-Wandfarbe von Schöner Wohnen, die aus einem Grundspachtel und einem Effektspachtel besteht, welche nacheinander auf die Wand aufgetragen werden. 

Anleitung: Wandfarbe in Betonoptik auftragen

Wichtig: Bevor Sie loslegen, prüfen Sie die Wände sorgfältig. SIe müssen sauber und tragfähig sein, sonst hält die recht pastose Farbe nicht. Unebenheiten sowie Kanten, Risse oder Löcher führen hier nicht unbedingt zu einem authentischeren Ergebnis – glätten Sie die Wände deshalb vor dem Auftrag der Betonoptik-Wandfarbe.

Wie bei allen Malerarbeiten, sollten Sie die üblichen Vorarbeiten nicht vernachlässigen, sonst ärgern Sie sich später. Das heißt: Fußbodenleisten, Steckdosen- und Lichtschalterabdeckungen entfernen (Strom vorher abschalten!) und Ecken, Steckdosen und Lichtschalter möglichst sauber abkleben. Den Boden sollten Sie mit Malervlies auslegen und unbewegliche Gegenstände mit Folie abdecken. Dann kann es losgehen!

  1. Vor der Betonfarbe tragen Sie mit dem Quast oder einer Rolle zunächst eine Grundierung auf, die verhindert, dass die Wand zu stark Feuchtigkeit saugt. 
  2. Ist die Grundierung getrocknet, die Grundfarbe gut aufrühren und zunächst mit einem Heizkörperpinsel die Kanten streichen. 
  3. Dann mit dem Kurzflorroller die Farbe bahnenweise auf die Wandfläche aufbringen – laut Herstellerangaben pro Farbauftrag etwa 2 qm einrechnen.
  4. Sofort im Anschluss mit dem Spachtel nass in nass und kreuz und quer hinterherarbeiten. Dabei auch die Übergänge zwischen den einzelnen Bahnen berücksichtigen! Praxistipp: Zu zweit arbeitet es sich hier deutlich leichter – dann übernimmt eine Person das streichen und die andere spachtelt direkt hinterher. 
  5. Sobald der Grundspachtel getrocknet ist, können Sie die Effektfarbe aufrühren. 
  6. Mit dem Effektspachtel gehen Sie wie beim Grundspachtel vor: Mit einem geeigneten Farbroller (in unserem Fall ein Miniroller) tragen Sie die Wandfarbe in Beton-Optik auf – das Material direkt nass in nass spachteln.
  7. Klebebänder abziehen, solange die Farbe noch leicht (!) feucht ist. Sobald die Betonoptik-Farben komplett getrocknet sind, Steckdosenabdeckungen und Lichtschalter wieder montieren, ggf. Folien entfernen.

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